Rebel with a cause – Yanis Varoufakis, herrschende Männlichkeit und Sex-Appeal

Rebel with a cause

Yanis Varoufakis wird als neues männliches Pin-up-Model inszeniert. Woher kommt dieser feuchte Traum, ausgerechnet den Finanzminister des krisengebeutelten Griechenland als sexy zu imaginieren? mehr hier

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Die vergessenen NS-Massaker

Distomo 2013„Es ist der 10. Juni 1944. Während in Frankreich SS-Soldaten das kleine Dorf Oradour-sur-Glane überfallen und 642 Menschen umbringen, begeht die deutsche Besatzungmacht auch in Griechenland ein Massaker an der Zivilbevölkerung. Ein Massaker, das lange Zeit nur wenigen in Deutschland bekannt ist. Am Mittag des 10. Juni gerät in der Nähe des griechischen Ortes Distomo eine deutsche Kolonne in einen Partisanen-Hinterhalt, drei Soldaten kommen bei den Kämpfen ums Leben. Da die griechischen Partisanen am Vortag durch Distomo gezogen waren, rächen sich die Deutschen an den Dorfbewohnern. Anderthalb Jahre zuvor hatte Hitler mit Vergeltungsmaßnahmen gegen Zivilisten gedroht, sollten deutsche Soldaten angegriffen werden. Er versicherte, dass niemand für diese Racheaktionen belangt werden würde – ein Freibrief zum Massakrieren der Bevölkerung. Augenzeugen berichten später über die Grausamkeit der Deutschen bei der Vergeltungsaktion in Distomo. 218 Menschen, darunter viele Alte, Frauen und über 30 Kinder, sterben. Sogar Säuglinge zählen zu den Opfern.“

Mehr im Beitrag des NDR (Beckmann) vom 8.6.2015
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Augstein: Merkels Griechenland-Politik ist gescheitert.

Gute Nacht MerkelGriechenland bekommt noch eine Chance. Und noch eine. Und dann noch eine. Absurdes Europa-Theater mischt sich mit griechischer Tragödie. Schuld hat die Regisseurin: Merkels Griechenland-Politik ist gescheitert. Das wird teuer.

Das schreibt Jakob Augstein in seiner Kolumne im Spiegel Online vom 4.6.2015.
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[Hannover] Gründung des Griechenland-Solidaritätskomitees Hannover am 10. November

Am 10. November um 19 Uhr im Freizeitheim Linden wird das Griechenland-Solidaritätskomitee Hannover gegründet.

Vorgeschlagene Tagesordnung:

  • Diskussion der Entwicklungen in Griechenland und Europa, Entwicklung eigener Einschätzungen
  • lokale Aufklärungsarbeit und Verbreitung von Informationen
  • Austausch mit Leuten in Griechenland
  • Sammeln von Geld/Medikamenten/Schulmaterial für soziale Projekte, v.a.
  • Bildung und Gesundheit
  • bundesweiter Austausch von Informationen
  • weiteres Thema: Reparationsfrage

Welche Aktivitäten und Arbeitsweisen wir konkret (weiter)entwickeln, wäre von uns gemeinsam zu entscheiden.

Mit besten Grüßen,
Gregor Kritidis

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[Köln] „MENSCHENRECHTE ERKENNEN UND HANDELN – Griechenland: Fluchttransitland unter Spardiktat“ am 12. November

Donnerstag, 12. November 2015 – 20 Uhr, Allerweltshaus Köln

VERANSTALTUNG: MENSCHENRECHTE ERKENNEN UND HANDELN – Griechenland: Fluchttransitland unter Spardiktat

Vortrag und Diskussion mit Annetta Ristow

Griechenland war in den letzten Monaten in mehrfacher Hinsicht im Blickpunkt – vom EU-Spardiktat in die ökonomische und politische Perspektivlosigkeit gedrückt und als Land mit EU-Außengrenze von einer großen Anzahl von Geflüchteten frequentiert. Wie reagiert die Bevölkerung auf diese schwierige Situation? Bestimmt der Kampf um Ressourcen oder Akte der Solidarisierung das Verhalten?
Annetta Ristow bereiste ihr Heimatland, insbesondere Thessaloniki, im Sommer 2015. Sie wird von der Situation der Geflüchteten berichten und von großen Anstrengungen weiter Teile der verarmten Bevölkerung, diese zu versorgen.
Die Stimmung nach dem Brüsseler Spar- und Privatisierungsdiktat, dem Verlust der Hoffnung auf Syriza wird ebenso Thema sein, wie kleine, aber hoffnungsvolle Ansätze des Widerstands, wie beispielsweise der besetzte Betrieb VIO ME in Thessaloniki, den Annetta mehrfach besuchte. Gerne können auch sinnvolle Aktivitäten einer Griechenland-Solidarität hier in Deutschland diskutiert werden.

Die Referentin Annetta Ristow ist Tochter eines nach Deutschland migrierten Gastarbeiters, lebt in Kerpen und ist seit vielen Jahren politisch aktiv.

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen.
Eine Veranstaltung des Projekts „Menschenrechte erkennen und handeln“
Eintritt frei – Spenden willkommen

Wegbeschreibung
http://www.allerweltshaus.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5&Itemid=119

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[Berlin] Kundgebung am Tag des Generalstreiks in Griechenland am 12. November

Die Initiative „NEIN bis zum Schluss“ in Berlin, ruft die griechischen Migranten, Deutsche und andere solidarischen Menschen zur einer Kundgebung auf. Am Donnerstag, den 12. November um 11.30, am Tag des Generalstreiks in Griechenland, vor der griechischen Botschaft (Jägerstraße 54, 10117, Berlin).

Wir solidarisieren uns mit dem griechischen Volk und kämpfen an seiner Seite.

Wir kämpfen
A. _ für die einseitige Streichung aller Memoranden, Umsetzungsgesetze und Kreditverträge sowie die sofortige Rückwende dieser Politik zu Gunsten des Volkes,

B. _ für die Nichtanerkennung der öffentlichen Schulden und eine entsprechende Zahlungseinstellung, mit dem Ziel diese Schulden zu löschen, da sie illegitim sind und einen Mechanismus für die Aufrechterhaltung der politischen und ökonomischen Herrschaft über das Land darstellen,

C. _ gegen die Privatisierungen und den Ausverkauf des öffentlichen Eigentums,

D. _ für die radikale Demokratisierung des Staates und des politischen Systems.

https://www.facebook.com/events/1508145879478666/

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[Berlin] „Stoppt die Beseitigung von Arbeits- und Tarifrechten in Griechenland!“ am 12. November

HafenVeranstaltung mit
Wolgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall
und Aktiven der Gewerkschaftlichen Griechenland Soli-Reisegruppe

Veranstaltung des Arbeitskreises Internationalismus der IG Metall Berlin
und der Gewerkschaftliche Griechenland Soli-Reisegruppe
Donnerstag, 12. November ab 18 Uhr
IG Metall Haus
Alte Jakobstraße 149 · 10969 Berlin

Mehr Infos: Einladung IGM-12-11-15-A-1

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[Berlin] „Zerfall der EU oder demokratische Reorganisation von links“ Workshop von 12. bis 14. November

Donnerstag, 12.11.2015 10:00 Uhr bis Samstag, 14.11.2015 21:00 Uhr

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Münzenbergsaal, Berlin
Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

Zerfall der EU oder demokratische Reorganisation von links

Wie weiter mit Europa? Zweite Demokratie-Tagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Die vielfach geäußerte Feststellung, daß es ein Demokratiedefizit in der Europäischen Union gibt, wurde mit der griechischen Tragödie im Sommer 2015 auf empörende Weise bestätigt. Kritisiert wird seit langem, dass die Exekutive, also die Kommission und der Ministerrat, die Politikziele, die Normsetzung und deren Umsetzung durch europäische oder nationalstaatliche Steuerung oder Ausgabenpolitik in starkem Maße bestimmen. Doch es handelt sich nicht um eine abstrakte Bürokratie, sondern um einen Machtblock, in dem Deutschland mit seiner an Export und Wettbewerbsfähigkeit orientierten Politik die Führungsposition einnimmt. Mit und in der Krise seit 2008 bildete sich ein autoritärer Konstitutionalismus heraus. Die Austeritätspolitik, die seitdem verfolgt wird, hat zur Herausbildung einer Vielzahl von Regierungsinstrumenten geführt, die die demokratischen Rechte in den Mitgliedsländern einschränkt, sie aber auf der europäischen Ebene keineswegs vergrößert. Diese Entwicklung hat über die EU hinweg die in der Bevölkerung bestehenden Vorbehalte gegenüber dem Integrationsprozeß verstärkt und in einer ganzen Reihe von Ländern rechtspopulistische Parteien gestärkt und entsprechende Regierungsbildungen befördert (Österreich, Italien, Dänemark, Schweden, Ungarn).

Dort, wo sich soziale Bewegungen mit Protesten und linke Alternativen nachdrücklich zur Geltung bringen und die Bevölkerung sich demokratisch entscheidet, werden sie von dem neoliberalen Block an der Macht, der von der Euro-Gruppe, der EZB und einzelnen Regierungen vertreten wird, abgelehnt, zurückgewiesen und mehr oder weniger offen bekämpft. Dies bedeutet faktisch auch Abwertung, wenn nicht Bekämpfung und Aushöhlung der Demokratie. In besonderer Weise betroffen ist Griechenland. Die Politik gegen die linke Syriza-Regierung seit Februar 2015 hat grundsätzlich das Ziel, jede Alternative zu blockieren und zu zerstören, die sich gegen das autoritäre Austeritätsregime hätte weiter entwickeln können. So kommt es durchaus zu zentrifugalen Tendenzen, längst schon ist die Diskussion über die Frage eines Grexit hinausgegangen. Der Euro selbst wird als ein politisches Gefängnis verstanden, das jede demokratische Perspektive blockiert und linke, sozialistische Optionen in Haft nimmt. Entsprechend findet sich bei den einen die Befürchtung, bei den anderen der Wunsch, die Eurozone und die Europäische Union möge ein Ende finden. Doch führt dies zwangsläufig zur Frage, was die Alternative und die Situation nach dem Euro und der EU wäre. Diese Frage nach der weiteren Perspektive stellt sich für die Linke und die sozialen Bewegungen in Europa insgesamt.

Die Tagung will sich diesem Thema und diesen Fragen widmen. Sie hat zum Ziel, zunächst einmal den Stand der jüngeren Entwicklung der EU in der Krise und insbesondere die Erfahrung des Umgangs mit Griechenland zu vergegenwärtigen. Dazu gehört auch, zu prüfen, in welcher Weise die verschiedenen Kräfte auf die EU-Politik Einfluss nehmen. Vor allem aber soll es darum gehen, Handlungsperspektiven der Linken und sozialen Bewegungen zu erörtern und danach zu fragen, ob die Perspektiven einer möglichen Demokratisierung in Europa und der EU durch die Entwicklungen insbesondere in den vergangenen Monaten völlig verstellt wurden oder welche strategischen Ansätze wieder Raum öffnen können für einen konstituierenden Prozess von unten.

Programm HIER

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[Köln] VIO.ME – SOLIDARITÄT MIT DER KÄMPFENDEN BELEGSCHAFT! am 17. November

SOLIDARITÄT MIT DER KÄMPFENDEN BELEGSCHAFT!

EINLADUNG

DIENSTAG,  17. November, um 19 Uhr im DGB Haus Köln, Hans-Böckler-Platz 1

Das „Griechenland – Solidarität Komitee Köln“ lädt dich zu einer Solidaritätsveran- staltung ein. Die Kollegen der selbstverwalteten Firma VIO.ME teilten uns in einem Beschluss der Vollversammlung mit:
„ er (gemeint ist Tsipras) überläßt es der Gerichtsbarkeit, auf unserem Rücken ihr Spiel zu treiben, obwohl bereits feststeht, dass dieses Problem eine politische Lösung verlangt. Trotzdem halten wir eine solidarische Produktion aufrecht, um unser Über- leben und die Kostendeckung des Betriebes zu sichern. Und wir benutzen den Begriff „solidarisch“, nicht nur weil unsere Produkte über solidarische Netzwerke vertrieben werden, vielmehr weil wir eine bestimmte Auffassung von der Produktionsweise ha- ben. Im Gegensatz zu der früheren Herstellung von Baustoffen und stark säure- haltigen Reinigern sind die Produkte, die wir heute produzieren, Reiniger und Seifen, von sehr guter Qualität und auf natürlicher Basis hergestellt, die weder der Umwelt noch den Konsumenten schaden.“

Nach einer Einführung werden wir einen aktuellen Film (ca. 25 min) zum Kampf der Kollegen zeigen und auch über die aktuellen Widerstandskämpfe in Griechenland sowie den stockenden Verhandlungen mit der Geldgeber – Quadriga berichten.

Die Belegschaft ruft zu vielfältigen Aktionen gegen die erste Runde der Zwangs- versteigerungen am 26.11., 3.12. und 10.12. auf, unter anderem zu einer inter nationalen Woche der Aktionen vom 17.11. bis zum 24.11.
Unsere Veranstaltung ist Teil dieser europaweiten Solidaritätskampagne!

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[Berlin] Filmabend und Bericht „Hände weg von VIO.ME!“ am 18. November

Vio_Me_

Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin

Einladung zum Filmabend und Diskussion

Hände weg von VIO.ME – die Fabrik muss in den Händen der
Belegschaft bleiben !

Sofortige Einstellung der Zwangsversteigerung!s

Zur internationalen Woche des Widerstands gegen die Zwangsvollstreckung des Grundstücks der von den Beschäftigten selbstverwalteten Fabrik VIO.ME. in Griechenland lädt das Bündnis Griechenlandsolidarität Berlin zum Filmabend mit Diskussion ein:

„Occupy, Resist, Produce – VIO.ME.“  Film von Dario Azzellini (30 Min.) und Bericht vom Besuch bei VIO.ME

Mittwoch, 18. November 2015 um 19.00 Uhr

im griechischen Restaurant „TERZO MONDO“

Grolmannstraße 28, 10623 Berlin

Das Projekt VIO.ME hat die Bedeutung der Arbeits- und sozialen Kämpfe neu definiert, zum einen mit einer Wende zum Prinzip der Selbstverwaltung jenseits der kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse, zum anderen mit der Mobilisierung von kämpfenden gesellschaftlichen Strukturen innerhalb und außerhalb Griechenlands für eine solidarische Unterstützung der VIO.ME-KollegenInnen. Die Stärkung der Kämpfe und die Ausbreitung des Projekts von VIO.ME passt nicht in das kapitalistische System, das mit Hilfe der Justiz die Geschäfts- und Wirtschaftsinteressen verteidigt und so sein Überleben absichert.
Am 26. November startet im Gericht von Thessaloniki das Verfahren der Zwangsversteigerung zur Veräußerung der Immobilie. Der „erfolgreiche“ Ausgang dieses Verfahrens hätte verheerende Folgen für den Kampf der Beschäftigten, denn dieser ist eng mit der Betriebsfläche der Fabrik verbunden: Zum einen ist sie lebenswichtig für die Fortführung der Produktion unter Arbeitnehmerkontrolle, zum anderen geht es auch um einen ideologischen Grundsatz von VIO.ME: „Wir geben nicht zurück, was uns gehört!“

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