Griechenland ehrt Vietnams Revolutionsführer

In Vietnam stehen seit Jahrzehnten Ho-Chi-Minh-Denkmäler. Nun bekommt auch Edessa eines. Foto: © Steffen Schmitz (Carschten) / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0

Von Wassilis Aswestopoulos, telepolis 10. August 2022:
„Ein Denkmal für Ho Chi Minh: Was den späteren Präsidenten Nordvietnams nach Edessa verschlug.
Es ist weder ein sommerlicher Aprilscherz, noch hat die rechtskonservative Regierung in Athen beschlossen, sich in Richtung Kommunismus zu orientieren. Sie wird trotzdem in Edessa in Makedonien, der ersten Hauptstadt des antiken Makedoniens nahe der Geburtsstätte Alexanders des Großen, einer der Ikonen der kommunistischen Bewegung des vergangenen Jahrhunderts ein Denkmal errichten.
Dies hat der griechische Außenminister Nikos Dendias anlässlich seines jüngsten Staatsbesuchs in Vietnam verkündet. Gleichzeitig möchte Dendias die Asche eines im Juni 2021 verstorbenen Helden des vietnamesischen Widerstands gegen die USA, Nguyen Van Lap, in Griechenland als Kostas Sarantidis geboren, nach Vietnam überführen und dort mit in einem Ehrengrab beerdigen lassen.
Sarantidis und „Onkel Ho“ stehen für ein vielen eher unbekanntes Kapitel gemeinsamer Geschichte beider Länder. Beide haben zunächst für die französischen Streitkräfte Krieg geführt.“ weiterlesen

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