Manolis Glezos – die Jahre des Schattenstaates

Glezos in den Händen des Militärs – und er strahlt

[Zu weiteren Beiträgen zum Leben von M. Glezos siehe Links am Ende dieses Beitrages auf S. 2]
Auch in der Zeit zwischen dem Bürgerkrieg und der Obristendiktatur (1949 bis 1967) stand Glezos in vorderster Front der politischen Auseinandersetzung. Wieder verbrachte er viele Jahre im Gefängnis. Er erhielt international große Aufmerksamkeit. Wie schon 1949 gab es auch 1959 wieder eine breite internationale Kampagne für seine Freilassung. Eine internationale Kommission, zu deren Gründungsmitgliedern Jean-Paul Satre gehörte, setzte sich für ihn ein.

Politisch-ideologisch wirkte der Bürgerkrieg in dieser Zeit fort. Einerseits war Griechenland, der Staat der rechten Sieger des Bürgerkrieges, eindeutig ein autoritärer Staat, der die Opposition auch durch Gewalt unterdrückte. Andererseits erfolgte eine beschränkte Teilhabe der Opposition (s.Nikolas Pissis, unten bei den Quellen).
Die US-amerikanische „Schutzmacht“ ließ nicht zu, dass eine Diktatur errichtet wurde – sollte Griechenland doch im Kalten Krieg als ein demokratisches Land innerhalb der „freien Welt“ dastehen.

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