Der lange Widerstand gegen den Goldabbau in Skouries

Von Ingrid Stipper
Reisebericht September 2019 der gewerkschaftlichen Reisegruppe aus Berlin

Tiefe Gräben zwischen Gegnern und Befürwortern

Wie jedes Jahr besuchten wir die Freundinnen und Freunde in Megali Panagia, ein Bergdorf nahe der im Bau befindlichen Mine in Skouries. Es liegt in einem einzigartigen Waldgebiet, das in seiner Vielfältigkeit und ökologischen Bedeutung einmalig in Europa ist. Dort wachsen Bäume, die zum Teil mehrere Hundert Jahre alt sind. Seit Jahrhunderten fühlen sich die Menschen dieser Region mit ihrem Land eng verbunden. Sie lebten und leben von der Holzwirtschaft, von der Walnussernte und sie produzieren Honig. Auf regionalen Märkten tauschten oder verkauften sie über lange Zeit hinweg ihre landwirtschaftlichen Produkte. Und seit Jahrhunderten wurden in dieser Region Erze abgebaut. Etliche Dörfer entlang der Küste haben eine lange Bergbautradition.

Heute verfallen viele Häuser durch Risse im Gemäuer, stürzen ein und sind nicht mehr bewohnbar. Die Mine erstreckt sich über mehr als 300 Quadratkilometer Land und soll nach den Schätzungen des kanadischen Konzerns Eldorado Gold mehr als zwanzig Milliarden Euro mineralischen Wert besitzen.

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