Mit Molotovcocktails und Steinen griffen Faschisten in den letzten beiden Tagen Geflüchtete auf Chios an. Dabei wurde ein 17-Jähriger am 18.11.2016 durch einen Steinwurf am Kopf schwer verletzt.
Bericht dazu auf englisch: keeptalkinggreece.com
Am 17.11.2016 warfen Faschisten Molovcocktails in das Geflüchtetenlager, wodurch Zelte Feuer fingen. Später schlugen Faschisten Geflüchtete und Helfer zusammen. Sie mussten im Krankenhaus behandelt werden. Bericht darüber auf englisch
Siehe auch den Beitrag von N.Chilas über Geflüchtete auf Chios in der aktuellen FaktenCheckEUROPA.: HIER


Kalimera, am 15.11. gab es in Chios Stadt eine Demonstration gegen die faschistische Goldene Morgendämmerung: http://astraparis.gr/antiratsistiki-apantisi-stin-proklisi-tis-xa/
Es wurden auch zwei griechische Flüchtlings-Aktivisten von Faschisten/Rassisten verprügelt: https://www.griechenland.net/nachrichten/chronik/20978-erneut-gewalt-in-hotspot-auf-chios
Mit menschlichen Gewissen kann man sich nur gegen eine Unterbingung von Flüchtlingen in „Hot Spots“ aussprechen. Die griechische Bevölkerung nennt die „Hot Spots“ auch Konzentrationslager.
Angeblich sollen Hot Spots dazu dienen, die Umverteilung von Schutzsuchenden auf andere EU-Staaten zu ermöglichen. Tatsächlich geht es primär darum, Schutzsuchende an Europas Außengrenzen festzusetzen und Abschiebungen zu forcieren.
Die Fluchtursachen sind das Problem, da muß man ansetzten und sich weiter für Bewegungsfreiheit und offene Grenzen einsetzten.
vg, kv
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