
Francesca Albanese, die UN Sonder-Berichterstatterin über Palästina kommentierte angesichts der aktuellen Geschnisse (s.u.) und angesichts des starken Engagements von Varoufakis für Palästina auf internationaler Bühne wie folgt:
„Was mit Yanis Varoufakis geschieht, ist beschämend aufschlussreich.
Diejenigen, die sich nicht dem Diktat der überkapitalistischen, Apartheid befürwortenden Kräfte beugen, die den größten Teil des Westens (und einen Großteil der übrigen Welt) lenken, müssen bestraft werden.
Verleumdung. Drohungen. Zensur.
Einen treffen, um anderen eine Lektion zu erteilen.
Verdammt beängstigend.“i
In einem Podcast-Interview erzählte Varoufakis Anfang des Monats, dass er 1989 in Australien einmal Ecstasy probiert und auch öfters Haschisch konsumiert habe. Die rechtsradikalen Minister der Regierung Mitsotakis, Adonis Georgiadis und Thanos Plevris, hetzten daraufhin in ihrer gewohnten Art gegen Varoufakis.
Die Anti-Drogen-Einheit der griechischen Polizei schickte eine Audiodatei des Interviews an die Staatsanwaltschaft. Die begann zu überprüfen, ob Varoufakis sich einer Straftat schuldig gemacht hat. Es soll sich dabei um Straftatbestände wie Anstiftung oder Werbung für Betäubungsmittel handeln können.
Am 15. Januar brachen die zwei interviewenden Journalist*innen im TV-Kanal „Open“ ein Interview abrupt ab, als sie heftig mit Varoufakis in einen Streit über das Drogenthema gerieten. Sie ließen ihn einfach im Fernsehstudio sitzen.
Am 17. Januar erschienen Polizisten in der Wohnung von Varoufakis, um ihn aufzufordern, zu einer Vorbefragung zur Polizei zu kommen.







