„Austeritätspraxen – Über gesundheitliche Nebenwirkungen der Troika-Politik in Griechenland“

Nadja Rakowitz über „Austeritätspraxen – Über gesundheitliche Nebenwirkungen der Troika-Politik in Griechenland“

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Neues Deutschland über die Soligruppen

Herzenssache
Wer die dramatischen Zustände kennt, kann nicht länger von Faulenzern reden –
Soligruppen geben den Krisenopfern ein Gesicht. Von Ines Wallrodt

Neues Deutschland vom Sonnabend/Sonntag, 17./18. Januar 2015
ND über Soligruppen 19.01.2015.

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Überblick über Soli-Aktionen in Europa

Einen ermutigenden Überblick über Soli-Aktionen in vielen europäischen Ländern gibt der Troikawatch-Newsletter vom 22.Jan. 2015:

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[Berlin] Griechenland – eine humanitäre Krise in Europa am 18. Jan.

Das Berliner Forum Griechenlandhilfe lädt ein

Gespräch und Diskussion  mit Alexandros Souvatzis

Physiotherapeut und Mitarbeiter bei der griechischen Sektion von „Ärzte der Welt“

Griechenland – eine humanitäre Krise in Europa

Sonntag, 18. Januar 2015 ab 18.00 Uhr

im

Terzo Mondo (Galerie)

Grolmanstraße 28, 10623 Berlin-Charlottenburg (U-Bhf. Uhlandstraße, S-Bhf. Savignyplatz, Bus M49, N10)

Telefon: 030 – 881 52 61

 Die Auswirkungen der drastischen Sparpolitik im Gefolge der Schuldenkrise auf die Gesundheitsversorgung Griechenlands haben sich in diesem Jahr noch weiter zugespitzt. Inzwischen sind 65 % aller Jugendlichen und 28 % der Erwachsenen arbeitslos, fast eine ganze Generation gerät ins existenzielle Abseits.

Die griechische Sektion von „Ärzte der Welt“ organisiert medizinische Hilfe vor Ort. Seit 1996 betreibt die Organisation in Athen, Patras, Perama, Thessaloniki und Chania Anlaufstellen, in denen schon vor der Krise Flüchtlinge, aber auch andere Bevölkerungsgruppen wie Roma oder Obdachlose, Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten haben. Weiterhin werden Mobile Stationen eingesetzt, wo die ärztliche Versorgung unzureichend ist.

Alexandros Souvatzis ist nur für 3 Tage in Berlin. Am Sonntag ab 18.00 Uhr steht er bereit, auf Deutsch und Griechisch Informationen über die jetzige Lage In Griechenland zu geben, zu Gesprächen, zu Fragen und für Diskussionen.

Wenn Sie Zeit und Interesse haben, würden wir uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Kostas Papanastasiou
http://www.terzomondo.de/

Berliner Forum Griechenlandhilfe
c/o Kostas Papanastasiou, Grolmanstraße 28, 10623 Berlin
E-Mail: berlinerforum@online.de
http://www.berliner-forum-griechenlandhilfe.de

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[Davos] Kundgebung anlässlich des World Economic Forum am 24. Jan.

Davos/ Schweiz. World Economic Forum 21-24 January 2015
Die Gesellschaft Kultur des Friedens setzt Kontrapunkte auf dem WEF in Davos

KUNDGEBUNG:
Samstag, 24. Januar 2015, 14.00 Uhr, Davos-Platz, Postplatz

„Diese Wirtschaft tötet“ (Papst Franziskus)
Für eine solidarische und friedliche Wirtschaftsordnung und für das „Menschenrecht auf Frieden“

Es sprechen VertreterInnen von Menschenrechts-Friedens-Entwicklungs-und Umweltinitiativen zu verschiedenen Konflikt-Themen aus der Sicht der Betroffenen, die auch auf dem WEF eine Rolle spielen.

Amnesty International Davos/Klosters( Doris Schweighauser), Gesellschaft Kultur des Friedens (Henning Zierock)

Alec Gagneux, Basel, Erklärung von Bern), Heike Hänsel (Berlin, MdB, Vorsitzende des Unterausschusses der Vereinten Nationen)u.a.

Vorgesehen sind auch  telefonische Liveschaltungen zu internationalen Persönlichkeiten und  VertreterIn der sozialen Bewegungen.

u.a. Prof.Dr. Jean Ziegler (Genf),

Alexis Tsypras (aussichtsreicher Präsidentschaftskandidat von Griechenland, Syriza), angefragt,

Manolis Glezos(Brüssel), ältestes Mitglied  (92 Jahre) des Europäischen Parlaments und  Sissy Vouvou(, soziale Bewegung, Athen), zu  der Politik der Troika und Weltbank auf dem WEF in Davos und den Auswirkungen auf die griechische Bevölkerung.

Anläßlich des WORLD ECONOMIC FORUM (WEF) 21.-24.1.2015) in Davos, will die Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF) einen Kontrapunkt zu dem Treffen zahlreicher Staatschefs, Wirtschaftsführer und Lobbyvertretern setzen und nimmt an verschiedenen alternativen Veranstaltungen zum WEF teil. Eine Kundgebung im Zentrum von Davos wurde jetzt aktuell genehmigt.

Die Kundgebung soll 43 Minuten mit Redebeiträgen und Musik dauern, in Gedenken an die 43 verschwundenen Studenten in Mexiko, deren Portraits auf der Kundgebung gezeigt werden. Einige mexikanische Regierungsvertreter, u.a. auch der mexikanische Außenminister, nehmen am WEF teil und laden am Kundgebungstag zu einem „mexikanischen Abendessen“ ein. Dagegen wollen wir auf die massiven Menschenrechtsverletzungen in dem südamerikanischen Land aufmerksam machen.
Die  Amnesty Gruppe Davos/Klosters wird ebenfall mit einer Protestaktion durch Flyer und Plakate auf den
Blogger und Journalisten Raif Badawi aufmerksam machen, der in Saudiarabien wegen kritischen kritischen Äußerungen
durch Peitschehiebe öffentlich gedemütigt wird. Die saudische Regierung wird durch Repräsentanten in Davos vertreten sein.

Wir erleben eine dramatische Zunahme von kriegerischen Auseinandersetzungen wie z.B.  in Syrien, Irak, Ukraine, Afghanistan. Mehr als 50 Millionen Flüchtlinge weltweit sind Opfer von Kriegen und Krisen, viele darunter befeuert durch Rüstungsexporte und Kriegseinsätze aus den NATO-Staaten. Statt Fluchtursachen werden Flüchtlinge bekämpft. Die existierende Weltwirtschaftsordnung mit ihrem Freihandel trägt zu weltweiter Armut und Naturzerstörung bei. Die soziale Ungleichheit ist weltweit weiter angestiegen, mittlerweile besitzen laut OXFAM 80 Personen so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung.
So kann es nicht weitergehen! Armut und Perspektivlosigkeit sind auch ein Nährboden für Terrorismus, wie wir leidvoll in Paris miterleben mussten. Deshalb setzen wir uns für eine solidarische Handelsordnung und eine aktive Friedenspolitik ein. Dies bedeutet in Europa eine Politik der Entspannung gegenüber Russland statt NATO-Eskalation.

Die GKF hat seit mehreren Jahren an alternativen Veranstaltungen zum WEF in Davos mit Kundgebungen und Veranstaltungen u.a. in Davoser Kirchengemeinden in Zusammenarbeit mit AI, kirchlichen Gruppen, teilgenommen.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens wurde von Internationalen Persönlichkeiten, Künstlern, (Friedens)-Nobelpreisträger, und engagierten Menschen gegründet und engagiert sich seit 26 Jahren in Krisen-und Kriegsgebieten mit Friedens-Projekten.

Kontakt: Gesellschaft Kultur des Friedens, Am Lustnauer Tor 4, D-72074 Tübingen, http://www.kulturdesfriedens.de,
email: info@kulturdesfriedens.de, mobil in Davos unter 0049/172 7406310, Henning Zierock, Vorsitzender der GKF

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[Frankfurt] Blockupy-Aktion am 18. Jan.

«First we take Athens»: Ευρωπαίοι πολίτες έβαψαν κόκκινο ένα από τα αστέρια του μνημείου του ευρώ για χάρη του ΣΥΡΙΖΑ (δείτε φώτος)

(Quelle: http://www.koutipandoras.gr/article/131521/first-we-take-athens-eyropaioi-polites-evapsan-kokkino-ena-apo-ta-asteria-toy:)

bloccupy Jan. 2105 vor EZB

Ακόμα και οι ευρωπαίοι πολίτες συντάσσονται με το ΣΥΡΙΖΑ. Δράση υπέρ του ελληνικού κόμματος και των κοινωνικών αγώνων στην Ελλάδα, έξω από το κτίριο της Ευρωπαϊκής Κεντρικής Τράπεζας στην Φρανκφούρτη, πραγματοποίησαν ακτιβιστές της συμμαχίας «Blockupy», η οποία εδώ και δύο χρόνια οργανώνει πορείες και δράσεις εναντίον πολιτικών της της Ευρωπαϊκής Ένωσης.

Η κυριακάτικη δράση αποτέλεσε μέρος των διεθνών δράσεων στις οποίες κάλεσε το αποκαλούμενο δίκτυο «Αλληλεγγύη για Όλους». Οι ακτιβιστές έβαψαν κόκκινο το ένα από τα αστέρια του μνημείου του ευρώ, το οποίο βρίσκεται έξω από το κεντρικό κτίριο της Ευρωπαϊκής Κεντρικής Τράπεζας. Το κεντρικό πανό, μάλιστα, έγραφε: «First we take Athens, than we take… let’s meet in Frankurt 18 March». Σημειώνεται πως για τις 18 Μαρτίου στη Φρανκφούρτη έχουν προγραμματιστεί κινητοποιήσεις με αφορμή τα εγκαίνια του νέου κτιρίου της ΕΚΤ.

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EZB-Eröffnungsfeier – Blockupy kündigt Blockaden an

Protestaktion nach dem Planungstreffen der Blockupy-Aktivisten am Sonntag in Frankfurt.
Die Kapitalismus-Kritker von Blockupy wollen die Eröffnungsfeier des Neubaus der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Blockaden stören. Die Feier am 18. März in Frankfurt soll zu einem „Tag des Widerstands“ werden, kündigten sie am Sonntag an.

„Wir werden den 18. März zu einem Tag des Widerstands machen“, kündigte ein Sprecher am Sonntag in Frankfurt an. Der Aktionstag soll am Vormittag mit Blockaden beginnen, um die EZB-Eröffnungsfeier im Frankfurter Ostend zu stören und zu behindern.

Kundgebung, Kultur und Demo

Geplant sei außerdem eine zentrale Kundgebung mit Kulturprogramm in der Innenstadt entweder am Römer oder auf dem Opernplatz sowie eine Demonstration durch das Stadtzentrum. Beide Veranstaltungen sollen am Montag bei der zuständigen Behörde angemeldet werden.An dem Vorbereitungstreffen in Frankfurt hatten am Sonntag rund 200 Vertreter des Blockupy-Bündnisses aus zehn Ländern teilgenommen. „Wir kämpfen für ein demokratisches und solidarisches Europa von unten und sind solidarisch mit den Menschen in Griechenland und anderen Ländern, die sich gegen die Kürzungsprogramme wehren“, sagte Blockupy-Sprecher Roland Süß.

Kurze Aktion am Eurozeichen

Nach dem Treffen zogen die Teilnehmer zum Eurozeichen vor dem alten EZB-Gebäude. Einen der Sterne des Euro-Zeichens färbten sie rot und brachten Banner an dem Symbol an.An einer Demonstration vor dem EZB-Neubau im Frankfurter Ostend Ende November hatten mindestens 2.000 Menschen teilgenommen. Nach der Veranstaltung randalierten etwa 80 Aktivisten, dabei wurden mehrere Menschen leicht verletzt.
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[Berlin] Podiumsdiskussion am 22. Jan.: Wahlen in Griechenland – Chance fur einen Umbruch auch in Europa?

Podiumsdiskussion am 22. Januar 2015
Wahlen in Griechenland – Chance fur einen Umbruch auch in Europa?
Am 25. Januar wird in Griechenland ein neues Parlament gewahlt – und die Linkspartei Syriza hat gute Chancen, diese Wahlen zu gewinnen. Syriza hat, gestützt auf die sozialen Bewegungen in Griechenland, einen Kurswechsel angekündigt und streitet für ein Ende der brutalen Kürzungspolitik, die das Land in eine verheerende wirtschaftliche und soziale Lage gezwungen hat. Eine mögliche Linksregierung hat angekündigt, eine wirtschafts-, beschäftigungs- und steuerpolitische Umkehr sowie eine Demokratisierung des Staates einzuleiten. Klientelismus und Korruption sollen zurück gedrangt, die Krisenlasten gerechter verteilt und ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum ermöglicht werden. Voraussetzung dafür sind u.a. Neuverhandlungen mit den europäischen Institutionen über die Schuldenlasten und die Spardiktate, die Griechenland aufgezwungen worden sind.

Doch solch eine mögliche Umkehr in Griechenland wird auf den scharfen Widerstand innerhalb der europaischen Institutionen und auch der deutschen Bundesregierung stoßen, wie bereits jetzt deutlich erkennbar ist. Denn eine Linksregierung würde die bisherige Krisenbearbeitungsstrategie in Europa insgesamt heraus fordern. Ein möglicher Sieg von Syriza wirft also nicht nur die Frage auf, wie ein Kurswechsel in Griechenland von hier aus unterstützt werden kann, sondern auch, ob eine griechische Linksregierung für Europa und damit für uns alle die Chance eröffnet, eine Debatte über die verheerenden Folgen der Austeritatspolitik zu führen und einen dringend notwendigen Kurswechsel in Europa einzuleiten.

Uber Syrizas Vorschlag für ein neues Griechenland und Europa wollen wir diskutieren mit:
– Theodoros Paraskevopoulos, Ökonom, Mitglied der Leitung der außenpolitischen Abteilung von Syriza und Mitverfasser des Syriza-Regierungsprogramms
– Harald Schumann, Autor (u.a. des Films „Macht ohne Kontrolle – die Troika¡“(Sendetermin: 10. Marz 2015 auf arte) und Wirtschaftsredakteur beim Tagesspiegel
– Klaus Busch, Professor (i.R.) fur Europäische Studien an der Universität Osnabrück und europapolitischer Berater der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
– Moderation: Eva Völpel, ver.di

Zeit: Donnerstag, 22. Januar 2015, 19 Uhr
Ort: ver.di-Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin, Raum: AIDA (Untergeschoss)
Veranstaltet von:
ver.di Bereich Wirtschaftspolitik und Griechenlandsolidarität Berlin

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[Berlin] Griechenlandaktion als Teil der Demo „Wir haben es satt“ am 17. Jan.

Auf der Demo „Wir haben es satt“ führten die Griechenlandsoligruppen Berlins eine  Aufführung mit Gr0ßpuppen durch, hielten eine Rede zu Griechenland und verteilten 4000 Flugblätter.

ma.ko Demok beste.Im Bild ist die „marktkonforme Demokratie“ zu sehen. Ihr Motto lautet: „Die Wahlen bestimmen wir!“ Sie versucht, Griechenland (ganz rechts im Bild) aus Europa herauszudrängen, weil es sich nicht den Interessen des „Marktes“ unterwerfen will. Nicht im Bild: Die (Großpuppe) Solidarität, die gemeinsam mit Griechenland die marktkonforme Demokratie besiegt.

Ein Video von der Aktion findet ihr hier

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[Bremen] „Maskenspiel“ zur sozialen Lage in Griechenland am 17. Jan.

Aktivitäten „auf der Straße“ zu den Wahlen in Griechenland

1. Einfache Form von „Straßentheater“:

„Maskenspiel“ zur sozialen Lage in Griechenland
6 – 8 Personen verkleiden sich:
Weiße Theatermasken (oder Halbmasken), weißes Bettlaken als „klassisch-griechisches Gewand;
Sie laufen getrennt voneinander, aber als zusammengehörig erkennbar zwischen den Menschen z.B. in einer Einkaufszone herum und sprechen hörbar kurze Texte, die von der humanitären Krise in Griechenland Betroffene sprechen könnten vor sich hin:
Beispiele (Die jeweilige Person wiederholt im Herumlaufen ihren Satz):

Der Strom wurde uns abgestellt, weil wir die Steuern nicht mehr bezahlen können. Womit soll ich kochen?

Seit einem Jahr finde ich keine Arbeit. Ich musste Frau und Kind von 430 € ernähren. Ab nächsten Monat gibt es nichts mehr.

Wir haben keine Krankenversicherung mehr. Man schickt uns von Klinik zu Klinik.

Ich habe mein Leben lang gearbeitet. Jetzt wurde meine Rente gekürzt auf 300€.

Ich hatte ein kleines Schuhgeschäft. Die Steuern wurden erhöht, die Kunden blieben aus. Jetzt muss ich das Geschäft aufgeben.

Ich bin Ärztin, 1o Stunden Arbeit täglich im Krankenhaus. An meinen freien Tagen helfe ich in einer solidarischen Klinik unversicherten Kranken, ohne Bezahlung.

Ich bin 24 Jahre alt, habe eine gute Ausbildung, bekomme aber keine Arbeit, wie jeder 2. hier. Ich bin jeder zweite.

30% von uns Griechen hat keine Krankenversicherung mehr. Ich bin jeder dritte.

Nach ein paar Minuten versammeln sich „die GriechInnen“:
Jede/r spricht laut seinen Satz, der „Griechische Chor“ wiederholt den Satz

Während „die Griechen“ herumgehen verteilen andere Flugblätter

 

2. Umgetextetes Lied „Griechische Sonne“
nach dem Original von Udo Jürgens: Griechischer Wein

Neuer Text: Jürgen Fuchs, Gertrud Schmidt, Gerd Bock. http://www.attac-bremen.de. 1.15

Europas Führung aufgeschreckt nur nach Athen noch blickt,
wo’s kein Erspartes gibt, nicht Arbeit und kein  kleines Glück,
und die uns sagt: die Griechen sind doch selber schuld.
Was sie verschweigen, wenn sie sagen: faules Griechenland,
wenn Deutschland Export-Überschüsse macht, wie wohlbekannt,
es doch nur geht, wenn andre Länder Schuldner sind.

Griechische Sonne,
die scheint so hell und klar und bringt es an’s Licht,
wie schändlich diese Politik des Kapitals
die kleinen Leut’ geknechtet hat.
Nicht zu verzeih’n!

Die reichen Reeder, die dort niemals ihre Steuern zahl’n;
korrupte Politik gab es bisher bei jeder Wahl,
zum Schutz vom internationalen  Kapital.
Man fürchtet, dass das Volk sich wehrt und abwirft diese Last.
Man ahnt, dass dieses Volk sich Glück und Arbeit wieder holt
durch diese Wahl und abwählt alle Korruption.

Griechische Sonne,
die scheint so hell und klar und bringt es ans Licht,
wie schändlich diese Politik des Kapitals
die kleinen Leut’ geknechtet hat.
Nicht zu verzeih’n!

Wenn dann das Volk das Sagen hat im schönen Griechenland,
dann braucht’s kein Rettungsfond, nicht Troika und Eurozwang,
und jeder hat hier Arbeit für ein  kleines Glück.
Und dann erzählen wir von grünen Hügeln, Meer und Wind
und von den Inseln wo wir Deutschen gern im Urlaub sind,
und bald denkt keiner mehr daran wie schlimm es war.

Griechischer Wein
und die altvertrauten Lieder, komm schenk noch ein,
denn ich seh’ die  Zukunft wieder, und dieses Land
wird voller Stolz und Freude sein.
Komm schenk noch ein.

 

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[Wien] Solidaritäts-Kundgebung am 16. Jan.

Freitag den 16. Jänner fand auf dem  Stock- im-Eisen-Platz (direkt neben dem Stephansdom) eine Solidaritäts-Kundgebung mit der Bevölkerung Griechenlands statt.

Veranstalter war das Komitee „Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland“. Neben einigen Komitee-Mitgliedern ergriff auch der ehemalige Gemeinderat der SPÖ Volkmar Harwanegg -er hat griechische Wurzeln- das Wort. Die zentralen Forderungen der Kundgebung waren:
SCHLUSS MIT DER EINMISCHING VON JUNCKER,
MERKEL & Co
STREICHUNG DER SCHULDEN GRIECHENLANDS
KONKRETE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT

Besonders bemerkenswert war, daß die Kundgebung auf positive Resonanz bei ZühöreInnen und PassantInnen stieß. Angesichts der allgegenwärtigen Hetze über die „schuldenmachenden, faulen Griechen“ alles andere als eine Selbstverständlichkeit!

Die Aktion eröffnet eine Chance, nach den Parlamentswahlen am 25.Jänner und dem !hoffentlichen!
Sieg des Wahlbündnisses SYRIZA die- internationale- Solidaritätsarbeit auf eine breitere Grundlage zu stellen.

Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10 )

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