Tipps für Aktionen, Flyer, Slogans für A3-Plakate + Pressemittelung von Attac für „Nein“-Kampagne

1. Tipps für Aktionen

Liebe Leute,
Alle sind jetzt gefragt, Solidarität zu zeigen.

Die griechische Regierung und die sozialen Bewegungen sagen laut „NEIN!“ zur erpresserischen, für viele Menschen lebensbedrohenden Verelendungspolitik. Sie stellen sich mutig und verzweifelt gegen die Forderungen der Gläubiger. Den „Institutionen“ und der deutschen Großen Koalition war nicht einmal der weitgehende Kompromissvorschlag Griechenlands genug, sie fordern Verschärfungen, die die soziale Katastrophe vergrößern. Anscheinend wollen sie nur eines: die griechische Regierung stürzen und den Neoliberalismus verteidigen. Weiterlesen →

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Der DGB-Vorsitzende zur aktuellen Situation

Der DGB-Vorsitzende Rainer Hoffmann äußert sich sehr moderat, aber er verteidigt die griechische Regierung und das Referendum im Tagesspiegel vom 30. Juni
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Video des Vortrages „Die deutschen Mainstreammedien und Griechenland“

Das Video dokumentiert den Vortrag „Die deutschen Mainstreammedien und Griechenland. Arbeit an der Normalisierung einer ’nicht normalen‘ Regierung“ von Jürgen Link, den er auf der Tagung „Wie ‚einäugig‘ ist die deutsche Medienberichterstattung zu Griechenland? Kultur- und medienwissenschaftliche Analyse“ in Dortmund am 26. Juni 2015 gehalten hat. Das Tagungsprogramm findet sich hier.

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[Frankfurt/M] „Widerstand mit welcher Perspektive?“ am 15. Oktober

Wir laden alle an den Entwicklungen im heutigen Griechenland interessierten Menschen zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung ein.
Bitte geben Sie/gebt diese Einladung gerne weiter.
Evtl. Doppelsendungen sind nicht beabsichtigt und wir bitten, diese zu entschuldigen.
Kreisvorstand der DKP Frankfurt/M.

Widerstand
mit welcher Perspektive?

Griechenland nach der Wahl:
Linke Regierung, Arbeiterbewegung und die Politik der KKE

15. Oktober, 19:30 Uhr – DGB-Haus Frankfurt
Die Hoffnungen waren riesig: Im Januar wählten die Griechen eine mehrheitlich linke Regierung,
im Juli zeigte der Sieg des „Oxi“ beim Referendum, dass die Menschen eine Alternative zur von der EU verordneten Politik der Massenverelendung suchen.
Inzwischen hat Syriza das neue Memorandum akzeptiert, der linke Flügel der Partei hat sich abgespalten,
im September wurde ein neues Parlament gewählt.
Die Griechische Kommunistische Partei (KKE) hat einer Beteiligung an einer linken Regierung eine Absage erteilt – sie setzt darauf,
in den Kämpfen von heute die Kraft und das Bewusstsein zu entwickeln,
mit dem die Bewegung der arbeitenden Menschen morgen die Macht der Banken und Konzerne brechen kann.

Welche Perspektive gibt es für linke Politik in Griechenland?
Welche Rolle spielt die KKE in den Kämpfen gegen das Memorandum?

Eindrücke aus dem Wahlkampf von Teilnehmern der Solidaritäts-Reise der SDAJ und Diskussion mit Emmanuel Korakis (KKE)

15. Oktober, 19:30 Uhr, DGB-Haus Frankfurt – Wilhelm-Leuschner-Str. 69
Veranstaltet von: DKP Frankfurt/M. & SDAJ Frankfurt/M.

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[Berlin] „Austerität. Macht. Krank“ am 15. Oktober

Bewegungen für (andere) Gesundheit im Europa der Krise

Diskussion / Vortrag
Mit Alexis Benos, Luis Daniel Martin, Sofie Blanke, Nadia Rakowitz
Donnerstag, 15.10.2015 | 19:00 Uhr

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Salon, Berlin
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Der Salon befindet sich im 1. Obergeschoss.
Austerität. Macht. Krank
Bewegungen für (andere) Gesundheit im Europa der Krise

Austerität macht krank. Das ist wissenschaftlich erwiesen und in den von der Krise und Austeritätspolitik erfassten Gesellschaften Südeuropas täglich erfahrbar. Arbeitslosigkeit und Armut sind ungesund, die Zerstörung der (öffentlichen) Gesundheitswesen durch drastische Sparpolitik und der Ausschluss von großen Teilen der Bevölkerung aus der gesundheitlichen Versorgung haben zu großen Verwerfungen, in Griechenland zu eine humanitären Katastrophe geführt.

Doch in Zeiten der schlimmsten Not wollen sich viele Menschen nicht zum Objekt von Politik und Ökonomie machen lassen. Gerade im Gesundheitswesen formieren sich massiver Widerstand und praktische Alternativstrukturen, die wiederum über das Gesundheitswesen hinaus weisen. Unter etwas anderen Bedingungen aber mit ähnlicher Perspektive arbeiten die Medecins Pour Le People in Belgien schon seit Jahrzehnten an einem anderen Gesundheitswesen und für eine andere Versorgung.

Wir wollen mit KollegInnen aus Griechenland, Spanien und Belgien über Krise, Widerstand und Alternativen im Gesundheitswesen diskutieren:

ALEXIS BENOS (Solidarische Klinik & Universität Thessaloniki, Griechenland):
Warum Austerität krank macht und Solidarität gesund
LUIS DANIEL MARTIN (Marea Blanca, Spanien):
Gegen Privatisierung und Sparpolitik: Soziale Bewegung für ein öffentliches Gesundheitswesen
SOFIE BLANKE (Medecins Pour Le People, Workers’ Party of Belgium – PTB, Belgien):
Widerständig bleiben! Zwischen Bewegung, Partei und Patient_in

Moderation: NADJA RAKOWITZ (VDÄÄ – Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte und express)

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[Berlin] Panel: Unsichtbare Frauen? Krise, Gender und Migration in Griechenland 2015 am 16. Oktober

Freitag 16.10.2015
Panel: 20.00 – 22.00 Uhr

Die Finanzkrise trifft vor allem als erstes die ohnehin benachteiligten Gruppen der Gesellschaft. In Griechenland sind durch den Ausfall des Sozialstaats und der Zunahme von Gewalt Frauen und besonders migrantische Frauen betroffen. Dennoch ist der Krisendiskurs in den Medien vor allem ein männlicher – Frauen kommen darin kaum vor und auch der Genderaspekt wird quasi als „Nebenwiderspruch“ ausgeblendet. Die Veranstaltung möchte gemeinsam mit der Gendertheoretikerin der Panteion Universität Nelli Kampouri und Debbie Carlos-Valencia, der Mitbegründerin der philipinischen Frauenkooperative DIWATA und des migrantischen Frauennetzwerks MELISSA in Athen, diese Diskurslücke schließen und die Krise als Frauenkrise lesen.

Mit:

  • Nelli Kampouri (Panteion Universität)
  • Debbie Carlos-Valencia (philipinische Frauenkooperative DIWATA, migrantisches Frauennetzwerk MELISSA, Athen)

Moderation: Margarita Tsomou (Missy Magazine)

Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Deutschland

 

siehe auch HIER

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[Berlin] Griechenland und Europa – Wege aus der Krise am 16. Oktober

Diskussion:   Griechenland und Europa – Wege aus der Krise

Kaki Bali, Journalistin, Expertin für deutsche und europäische Angelegenheiten, Athen

Peter Eigen, Prof., Dr. iur., Dr. h.c., Gründer von Transparency International, Gesamtleiter der Humboldt-Viadrina Governance Platform, Berlin

Sven Giegold, Finanz-und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen / Europäische Freie Allianz im Europaparlament

Niels Kadritzke, freier Journalist und Redakteur der deutschen Ausgabe von Le Monde diplomatique

Moderation:Dr. Hilde Schramm, Initiative Respekt für Griechenland, Berlin

Freitag, 16.10.2015  19.30 Uhr

in der Urania
An der Urania 17
10787 Berlin

Das Linksbündnis Syriza erhielt mit 35,5 % der Wählerstimmen am 20. September eine zweite Chance. Aber wie groß sind die Handlungsspielräume der neuen Regierung unter Alexis Tsipras bei einem Schuldenberg von rund 313 Milliarden Euro, der in den nächsten drei Jahren um weitere 86 Milliarden anwachsen wird? Durch die neue Kreditvereinbarung zwischen den europäischen Geldgebern und Griechenland wurde dessen Zahlungsunfähigkeit abgewendet. Aber welchen Nutzen bringt das „Hilfspaket“ für die Bevölkerung? Wie sind die Auswirkungen auf die Staatsfinanzen und die Wirtschaft einzuschätzen? In der Griechenlandkrise wurde die Vorherrschaft der reichen Länder gegenüber den ärmeren Ländern in Europa deutlicher denn je. Speziell die Bundesregierung beharrte und beharrt im Interesse der deutschen Steuerzahler auf rigiden Sparmaßnahmen. Aber welche Gewinne und welche Verluste hat Deutschland aus der Euro-Krise tatsächlich? Um die wirtschaftliche Rezession und das soziale Elend zu überwinden, braucht Griechenland dringend nachhaltige Investitionen und ebenso notwendig Anschubfinanzierungen zur Reformierung der öffentlichen Verwaltung, zur Modernisierung des Sozialsystems und zur Bekämpfung von Missstände wie Korruption und Steuerbetrug. Welche Erwartungen hat Griechenland an Deutschland und Europa in dieser Situation? Wodurch könnte Europa den demokratischen Aufbruch in Griechenland unterstützen und die Selbsthilfekräfte der Bevölkerung stärken? Aber kann es überhaupt einen Ausweg aus der Krise geben ohne Schuldenschnitt oder zumindest Schuldenerleichterung?

Eintritt: 4,50 € (ohne weitere Ermäßigungen)

Online Tickets

Eintritt

4,50 € (keine Ermäßigungen)

Tickets

Bitte reservieren Sie Ihre Karten unter Tel.: 030 – 218 90 91 oder per e-mail an: kontakt@urania-berlin.de.
Künftig können Sie online Karten über das Portal reservix.de erwerben. Bitte nutzen Sie vorübergehend Vorverkaufs- und Tageskasse der Urania.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

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[Berlin] Griechenland und wir. Konferenz von FaktenCheck:HELLAS am 17./18. Oktober

NEIN zur Politik der €RPRESSUNG durch die EU – JA zu OFFENEN GRENZEN: Die EU ist verantwortlich für wirtschaftliche Misere, für Kriege und Flucht

Wir haben mitgefiebert. Mitgelitten. Mitgestritten: Damals, im Frühjahr, als Tsipras und Varoufakis die zerstörerische Politik der Troika anprangerten. Damals, im Sommer, als es im griechischen Referendum das überwältigende OXI gab. Spätestens als die griechische Regierung und das Parlament in Athen – als Resultat der erpresserischen Politik der EU – mehrheitlich einem dritten Memorandum mit der Verschärfung der Sparpolitik zustimmten, schieden sich die Geister. Nun hat Griechenland am 20. September (wieder) gewählt – und wir stehen da, wo viele Parteiskeptiker schon im Januar stehen geblieben waren. Weiterlesen →

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Erklärung des Ministerpräsidenten Alexis Tsipras vom 28. Juni: Akt der Entwürdigung und der größten Schande

Presseamt des Ministerpräsidenten 28.06.2015
Erklärung des Ministerpräsidenten Alexis Tsipras

Die gestrige Entscheidung der Eurogroup, dem Gesuch der griechischen Regierung nach einer wenige Tage umfassenden Verlängerung des Programms, in denen sich das Volk zum Ultimatum der Gläubiger äußern kann, nicht zu entsprechen, verkörpert für europäische Verhältnisse offenkundig einen Akt, der das Rechts eines souveränen Staates auf ein demokratisches Votum, auf das höchste und heilige Recht der Meinungsäußerung, infrage stellt. Weiterlesen →

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Yanis Varoufakis‘ Erklärungen während und nach dem Eurogruppentreffen am 27. Juni

The very idea that a government would consult its people on a problematic proposal put to it by the institutions was treated with incomprehension and often with disdain bordering on contempt.

Im Video: Erklärung von Yanis Varoufakis unmittelbar nach dem Eurogruppentreffen.
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Hier (unten) die Dokumentation seiner Erklärung während des Eurogruppentreffen (von der Website von Varoufakis; hier)

As it happened – Yanis Varoufakis’ intervention during the 27th June 2015 Eurogroup Meeting Weiterlesen →

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