Menschenverachtende Maßnahme zur Abschaffung des Asylrechts

Alan Kurdi, der 2015 auf dem Weg nach Griechenland ertrank

Von Giorgos Christides und Maximilian Popp, Spiegel online, 10.11.2020:
„Bootsunglück in der Ägäis. Ein Kind stirbt auf der Flucht. Muss der Vater ins Gefängnis?
Ein Flüchtling aus Afghanistan verliert seinen Sohn bei einem Bootsunglück vor Griechenland. Die Behörden wollen ihn deshalb ins Gefängnis sperren. Der Fall verrät viel über die Lage der Menschenrechte in Europa.
Nadir A. hatte gerade die schlimmsten Stunden seines Lebens hinter sich. Sein Sohn Yahya, sechs Jahre alt, war auf der Flucht aus der Türkei nach Griechenland in der Ägäis ertrunken. Nadir selbst hatte das Bootsunglück knapp überlebt.
Der Afghane war erschöpft und traumatisiert, als er am Sonntag auf der Ägäisinsel Samos ankam. Er hätte Beistand gebraucht, einen Psychologen, stattdessen sperrten ihn griechische Behörden in eine Zelle. Sie werfen dem Familienvater vor, Yahya unnötigen Gefahren ausgesetzt zu haben. Nach griechischem Recht drohen ihm mindestens sechs Jahre Haft. „
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