150 Coronainfizierte Asylsuchende in einer Unterkunft

Corona-Tests in Kranidi

Von 475 Asylsuchenden in einem als Unterkunft genutzten Hotel in der Kleinstadt Kranidi im Osten des Pelopones wurden 150 positiv auf das Corona-Virus gestestet. Am 16. April war eine Hotelangestellte positiv auf das Virus gestestet worden. Seitdem stand das Hotel unter Quarantäne. Getestet wurde aber zunächst kein einziger Geflüchteter.
Eine 39-jährige Frau aus dem Kongo starb plötzlich am 19. April. Es heißt, ihr Tod habe nichts mit der Corona-Pandemie zu tun. Eine Autopsie soll die Ursache ihres Todes klären.
Sotiris Tsiodras, der ärztliche Leiter der griechischen Maßnahmen gegen das Virus und der Staatssekretär für den Griechischen Bürgerschutz, Nikos Hardalias, reisten am Morgen des 21. April nach Kranidi, um weitere Maßnahmen zur Eindämmerung der Ausbreitung des Virusses zu koordinieren.
Der ehemalige Gesundheitsminster der Syriza, Andreas Xanthos, kritisierte, dass vier Tage verloren worden seien, weil die Asylsuchenden nicht schon am 16. April auf das Virus getestet worden waren. Das passierte erst, nachdem am 20. April bei einer Geflüchteten der Unterkunft, die das örtliche Gesundheitszentrum aufgesucht hatte, zufällig bei einer Routineuntersuchung eine Corona-Infektion festgestellt worden war. (Quelle: efsyn) Quelle2: keeptalkinggreece Quelle3: greekcitytimes

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