„Petros Markaris: >Die Griechen sind keine Faulpelze<"

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Von Krimidoedel Dr. Jost Hindersmann – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=18682415

Wiener Zeitung, 15.10.2019:
„Der griechische Schriftsteller Petros Markaris ist für seine Krimis um seinen Athener Kommissar Kostas Charitos bekannt. Der inzwischen verstorbene Regisseur Theo Angelopoulos für seine epischen Autorenfilme. Gemeinsam haben die beiden Freunde einige der wichtigsten europäischen Drehbücher geschrieben. Markaris „Tagebuch einer Ewigkeit“ über den in Cannes preisgekrönten Film „Die Ewigkeit und ein Tag“ zeigt, wie Literatur und großes Kino entstehen. Der letzte Krimi des 83-jährigen, „Drei Grazien“, verarbeitet das aktuelle Geschehen: Vetternwirtschaft, Korruption, Rechtsextremismus in einem von der Krise gebeutelten Griechenland und ist wie immer beste Unterhaltung samt politischer Analyse. Ein Gespräch über Brecht-Expertentum, unaufmerksame Zensoren und den Wiener Margaretengürtel.
Petros Markaris: Charitos und ich sind beide Zuzügler in Athen. Er stammt aus Epirus und ich aus Istanbul. Charitos begreift Athen als seine Heimat, weil er keine emotionelle Beziehung zu Epirus hat. Die Polizeischule in Athen war seine einzige Möglichkeit, um Epirus zu verlassen und nach Athen zu ziehen. Ich dagegen habe nach wie vor eine besondere Beziehung zu Istanbul. Ich sage immer, ich habe eigentlich keine Heimat, sondern lediglich eine Heimatstadt, nämlich Istanbul.“ weiterlesen

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