Interview mit Mikis Theodorakis

In dem Interview geht es vor allem um den neuen Film über ihn selbst (zum Film siehe auch)

Junge Welt vom 29.11.2017, Interviewer: Hansgeorg Hermann
„»Den Griechen ist schwindelig geworden«
Über die Krise, die Harmonie, die Musik und einen neuen Film über sein Leben

Der Film »Dance, Fight, Love, Die«, den Asteris Koutoulas aus 30 Jahren Ihres Lebens extrahiert hat, ist das cineastische Werk eines Freundes. Erkennen Sie sich wieder? Oder fehlt Ihnen etwas Wichtiges?
Ich erkenne einen Teil von mir wieder, vor allem den musikalischen. Reich an Handlung, ist der Film insgesamt eine große Arbeit. Ich fand viel über meine Beziehungen zu anderen Menschen, zu den Kollegen und Freunden. Diese meine Beziehungen erscheinen in einem milden, freundlichen und einfachen Licht. Es taucht in dem Film allerdings auch der andere Mikis auf – jener Patriot und Kämpfer in einer Gesellschaft, in der oft Fanatismus, Hass, Zorn, Enttäuschung und große Wut meinen eigentlichen Charakter und mein natürliches Verhalten verfälschten. In solchen Phasen konnte ich wild werden und sicher auch ungerecht – weil der Fanatismus zu Taten hinreißt, die die Grenzen deines »Ich«, deines »du selbst« überschreiten. Man wird ein anderer…“ weiterlesen
Ältere Beiträge zu Theodorakis

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