DGB und Europäischer Gewerkschaftsbund kritisieren Quadriga scharf

2000px-DGB_svgDer DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann: „Der geplante weitere Abbau von Gewerkschaftsrechten in Griechenland durch die Gläubigerinstitutionen ist völlig inakzeptabel“

von der Internetseite des DGB:

Griechenland: Gläubiger drängen auf Lockerung des Streikrechts

Die früher als Troika bekannten Gläubigerinstitutionen der EU sowie der IWF drängen Griechenland erneut, den Arbeitsmarkt weiter zu deregulieren. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann und der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) kritisieren die Forderungen der griechischen Gläubiger scharf.
Am 5. Dezember treffen sich die Euro-Finanzminister. Der EGB hat die Eurogruppe im Vorfeld des Treffens aufgerufen, Griechenland keine weiteren schädlichen Reformen überzustülpen.
Derzeit laufen Diskussionen zwischen der griechischen Regierung und den griechischen Gläubigern. Nach EGB-Informationen drängen die Gläubiger darauf, den ohnehin bereits stark deregulierten griechischen Arbeitsmarkt weiter zu deregulieren.
Gewerkschaftsmitglieder sollen leichter gefeuert werden können.
Zu den Forderungen der Gläubiger gehören nach EGB-Informationen unter anderem:
•eine Gesetzesänderungen, die es erleichtert, Gewerkschaftsmitglieder zu entlassen
•eine Gesetzesänderung, die es erschwert, zu Streiks aufzurufen
•neue Möglichkeiten für Arbeitgeber, Beschäftigte auszusperren
weiterlesen auf www.dgb.de

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