Gibt es eine positive Entwicklung nur außerhalb der Eurozone?

ztsakalotos

Der griechische Finanzminister war nicht in Kopenhagen

Diese Frage diskutierten am vergangenen Wochenende Vertreter*innen aus 21 linken europäischen Parteien auf einem Kongress in Kopenhagen. Dazu ein Bericht von Thomas Sablowski aus dem Neuen Deutschland vom 21.11.2016.
„»Plan B«-Kontroversen in Kopenhagen – Die europäische Linke diskutierte zum dritten Mal im Konferenz-Format Alternativen zum Europa der Austerität

»Wir sind hier, um berechtigten Ärger und Frustration in eine internationale Bewegung für wirkliche Veränderungen zu überführen. Die Menschen in Europa brauchen eine Alternative zum Neoliberalismus der EU.« Mit diesen Worten eröffnete Pernille Skipper, Sprecherin und Abgeordnete der dänischen Rot-Grünen Allianz, am vergangenen Wochenende die Konferenz »Für einen Plan B in Europa!« Der Einladung der dänischen und der schwedischen Sozialisten sowie der GUE/NGL, der Fraktion der Linken im Europäischen Parlament, nach Kopenhagen waren mehr als 200 Interessierte aus zahlreichen Ländern Europas gefolgt; 21 linke Parteien waren vertreten.“
weiterlesen im Neuen Deutschland

Die Abschlusserklärung der Plan B-Konferenz HIER

 

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2 Antworten zu Gibt es eine positive Entwicklung nur außerhalb der Eurozone?

  1. Ursula Mathern schreibt:

    Ich finde, alle linken Parteien in Europa müssen ihr Profil schärfen unter dem Aspekt: Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

    Sie müssen in die Offensive kommen, indem sie z. B. angesichts zunehmender Arbeitslosigkeit für eine Senkung des Renteneintrittsalters und der Wochenarbeitszeit eintreten, finanziert durch eine Reichensteuer und dadurch, dass alle in die gesetzlichen Sozialversicherungen einzahlen.
    Sie müssen den Menschen (insbesondere in den wohlhabenderen Ländern) reinen Wein einschenken darüber, dass es ein „größer, weiter, höher, mehr“ nicht mehr gibt, vielmehr ein grundlegender Wandel erforderlich ist, wenn die Menschheit und die Erde eine Zukunft haben sollen. Degrowth ist angesagt!

    Sie müssen mit den sozialen Bewegungen kooperieren. Auf keinen Fall dürfen sie Spenden von Konzernen akzeptieren. Damit würden sie sofort ihre Glaubwürdigkeit verlieren.
    Sofortiger Stopp der Privatisierung von Öffentlichen Gütern, bzw. Rückgängigmachung derselben.
    Umkehr des Prozesses, der immer größere Teile der Bevölkerungen entrechtet und ihnen die lebensnotwendigen Dinge vorenthält.
    Spätestens mit der Bankenkrise hat das kapitalistische Wirtschaftssystem seinen Offenbarungseid bereits geleistet!
    Dieses Wirtschaftssystem tötet, wie auch Papst Franziskus feststellt. Nicht im Drehen an ein paar Stellschrauben, sondern nur in der konsequenten Abkehr von diesem System gibt es m. E. eine begründete Hoffnung auf Zukunft! Nicht zuletzt entfällt damit auch der Drang, Kriege um Ressourcen, Absatzgebiete u. ä. zu führen.

    Linke Parteien, die sich diese Prinzipien zu eigen machen, selber danach leben und in der Richtung Überzeugungsarbeit leisten, haben möglicherweise eine und vermutlich die letzte Chance, selber, d. h. ohne das fatale Schielen nach potentiellen Koalitionen, Mehrheiten zu gewinnen. Mehr denn je sind solche linken Kräfte erforderlich, wenn eine zunehmende Faschisierung und Barbarisierung verhindert werden soll. Das gilt global.

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  2. kokkinos vrachos schreibt:

    Kalimera Ursala, ich denke es ist wird Zeit keine Hoffnungen in sogenannte „Linken Parteien“ und dem ganzen Wahl-Spektakel (Parlamentarismus und Reformismus) zu setzten. „Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten“ (K. Tucholsky)

    Ich empfehle immer gerne den Text von von crimethinc: „Syriza kann Griechenland nicht retten – Warum keine Wahl aus der Krise herausführt“
    http://crimethinc.blogsport.de/2015/03/11/syriza-kann-griechenland-nicht-retten/
    und den Text „Der Tod des Reformismus“ von Lower Class Magazine aus Berlin.
    http://lowerclassmag.com/2015/07/der-tod-des-reformismus/

    vg aus Hamburg, kv

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