[Berlin] „Stürzt die Götter vom Olymp“ mit Manolis Glezos u. a. am 20. Jan.

„Stürzt die Götter vom Olymp“ mit Manolis Glezos u. a.

Griechenland hat die Wahl – Europa eine Chance

Lesung | Gespräche | Filmschnipsel | Musik

mit Manolis Glezos, Gabi Zimmer, Landolf Scherzer, Martina Michels

Moderation: Astrid Landero

Am 25. Januar 2015 wählen Griechinnen und Griechen ein neues Parlament. Schäuble und Merkel werden nicht müde, vor einem Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza zu warnen. Doch längst wird über das linke Spektrum hinaus ein Wahlsieg Syrizas als eine langfristige Chance für eine soziale und ökonomische Wende in der Europapolitik diskutiert. In diese Debatte werden wir an diesem Abend beherzt eingreifen, Europapolitik und Lebensalltag genau unter die Lupe nehmen.

18:00 – Einlass mit Musik vom Singenden Tresen

18:30 – Gabi Zimmer im Gespräch mit dem Autor Landolf Scherzer, anschließend Lesung aus dem Buch“Stürzt die Götter vom Olymp“

19:15 – Musik vom Singenden Tresen, Videoschnipsel, Büfett

20:00 – Manolis Glezos zu „Griechenland: ein gutes Beispiel für ganz Europa“ und im Gespräch mit Gabi Zimmer und Martina Michels

Was bedeutet ein Wahlsieg der griechischen Linken für Europa?

21:00 – Jannis Zotos und Band zum Ausklang des Abends

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Beendet der EuGH die Zeit der Troika?

Am 14.01.2015 veröffentlichte der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs seine Stellungnahme zu den Aufkäufen von Staatsanleihen durch die europäische Zentralbank (EZB). Er hält sie für gerechtfertigt – unter bestimmten Bedingungen. Eine dieser Bedingungen ist, dass die EZB sich NICHT in die Wirtschaftpolitik einmischt. Genau das tut sie aber im Moment, indem sie gemeinsam mit den anderen Akteuren der Troika die „Strukturreformen“ erzwingt. Erfahrungsgemäß übernimmt der Europäischen Gerichtshof in seinen Urteilen das Votum des Generalanwalts. Das Urteil zu dieser Frage wird im Herbst erwartet.

Nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit wird es so kommen: Die europäischen Institutionen überlegen sich bereits vor der Entscheidung des Gerichtshofs oder in Reaktion auf das Urteil ein neues Vehikel. Statt der Troika wird ein anderes Konglomerat von europäischen Institutionen und Regelungen Schuldnerstaaten zu neoliberalen Umstrukturierungen zwingen. Dass der Druck dadurch verringert wird, ist nicht zu erwarten.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4638623/Eurokrise_EuGH-laeutet-Ende-der-Troika-ein

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Kleine Anfrage der Partei Die Linke zur Einmischung der Bundesregierung

Kleine Anfrage
Andrej Hunko, Jan van Aken, Christine Buchholz, Diether Dehm, Heike Hänsel, Stefan Liebich, Niema Movassat, Axel Troost, Alexander Ulrich, Kathrin Vogler und die Fraktion DIE LINKE

Die politische Souveränität der Mitgliedstaaten und die Einflussnahme anderer Mitgliedstaaten und der EU-Organe auf Wahlen und politische Ämter

Die Bankenkrise des Jahres 2009 führte zu einer ökonomischen und politischen Krise der EU, die bis heute anhält. Die deutsche Bundesregierung trägt maßgeblich die Verantwortung für die falsche Ausrichtung der europäischen Politik auf einen Austeritätskurs, der mit der Einschränkung von parlamentarischen Kontrollen und einer zunehmend autoritären Politik in der EU einherging, und zu katastrophalen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen in einer Vielzahl von Mitgliedstaaten führte.
Mit den Neuwahlen in Griechenland kann diese Politik prinzipiell in Frage gestellt werden. Diese mögliche Perspektive hat in Deutschland eine Debatte in Gang gebracht, die mit Drohungen und Zurechtweisungen gegen die potentiellen politischen Wahlentscheidungen der Griechinnen und Griechen einhergehen. Die Fragesteller unterstützen den Anspruch der Menschen in Griechenland, selbst über ihre Zukunft zu entscheiden – ohne Beeinflussung und Drohungen durch andere Staaten und die EU. Dieser Anspruch ist allerdings durch Interventionen seitens der Mitgliedstaaten und der EU bedroht, die eine gefährliche Tendenz zur Postdemokratie (Colin Crouch) und ein defizitäres Demokratieverständnis mit einer nur instrumentellen Bedeutung demokratischer Verfahren ausdrücken.
So wurde im Jahr 2011 ein vom griechischen Ministerpräsident Papandreou angekündigtes Referendum auf Druck von außen abgesagt. Dem entsprechend hat sich auch die politische öffentliche Diskussion gewandelt. Interventionen in Wahlkämpfe und in die Politik einzelner Länder werden nicht nur in Einzelfällen akzeptiert, sondern das Gebot der Nichteinmischung in ein anderes Landes teilweise als „völlig überholt“ angesehen.
Darum sollte die Bundesregierung offenlegen, inwiefern sie die Intervention in Wahlkämpfe und die politische Entscheidungsfindung eines Landes für ihr eigenes Handeln, für das anderer Mitgliedstaaten und für das Handeln der EU-Organe für legitim hält. Darüber hinaus soll die Position der Bundesregierung im Zusammenhang mit der kommenden griechischen Parlamentswahl und den medial kolportierten Drohungen über einen erzwungenen Euroaustritt Griechenlands deutlich gemacht werden.

Wir fragen die Bundesregierung:
1.a.1. Inwiefern sieht die Bundesregierung grundsätzlich ein Problem in der Intervention exekutiver staatlicher Stellen der Mitgliedstaaten und der EU in Wahlkämpfe eines Landes im Unterschied zu parteipolitischer und zivilgesellschaftlicher Unterstützung, und welche Kriterien legt sie für die Einschätzung ihrer Handlungen in Bezug auf Wahlkämpfe in anderen Mitgliedstaaten an?
1.a.2. Welche Regelungen hat sich die Bundesregierung in Bezug auf die Teilnahme der Bundeskanzler/in bzw. von Minister/innen in Wahlkämpfen anderer Länder gegeben?
1.a.3. Inwiefern hat sich die Bundesregierung über die gemeinsamen Auftritte der Bundeskanzlerin mit dem Kandidaten der französischen Präsidentschaftswahlen, Sarkozy, verständigt, sowie über die Entscheidung Merkels, den Herausforderer Hollande trotz seiner Anfrage kein Treffen zu gewähren?
1.a.4. Nach welchen politischen Kriterien entscheidet die Bundeskanzlerin über gemeinsame Termine mit im Wahlkampf befindlichen exekutiven Amtsträgern und anderen Kandidaten?
1.a.5. Warum hat sich die Bundeskanzlerin nicht mit Alexis Tsipras getroffen, der bereits im Wahlkampf 2012 ein Treffen vorgeschlagen hatte?
1.a.6. Inwiefern bedauert die Bundesregierung die Berichte über ihren Kurswechsel in Bezug auf die zuvor ausgeschlossene Möglichkeit eines Euro-Austritts Griechenlands und die damit verbundene, kolportierte Drohung Griechenland aus dem Euro auszuschließen, wenn eine neue Regierung die Troika-Vereinbarungen nicht akzeptiert?
1.a.7. Teilt die Bundesregierung die Rechtsauffassung der Fragesteller, dass es nach den EU-Verträgen unmöglich ist, Griechenland gegen seinen Willen aus der Währungsgemeinschaft auszuschließen?
1.a.8. Nimmt die Bundesregierung zur Kenntnis, dass die Partei Syriza, wie auch ihr Spitzenkandidaten Alexis Tsipras, eine Austritt Griechenlands aus dem Euro eindeutig ablehnen?
1.a.9. Glaubt die Bundesregierung, dass die Stellungnahme des Pressesprechers Seibert, die auch in der Presse nicht als Dementi bewertet wurde, die Wirkung ihrer kolportierten Drohung auf die griechischen Wähler/innen vermindert oder bestärkt hat?
1.a.10. Inwiefern wird sich die Bundesregierung für die Anerkennung einer frei und fair gewählten Regierung in Griechenland einsetzen, auch wenn diese von Syriza gestellt wird, und inwiefern ist die Bundesregierung bereit eine nicht demokratisch legitimierte Regierung in Griechenland anzuerkennen?
1.a.11. Welche Auswirkungen der Medienberichte über ihren Kurswechsel in der Frage des Zusammenhalts der Währungsunion erwartet die Bundesregierung für die italienische Politik, in der Giuseppe Grillo gerade ein Referendum über einen Euroaustritt betreibt, und inwiefern bedauert sie mögliche Konsequenzen für die politische Lage in anderen Mitgliedstaaten?
1.a.12. Mit welcher demokratischen Legitimation hat die Bundesregierung sich im Jahr 2011 mit finanziellem und politischem Druck dafür eingesetzt, das vom griechischen Ministerpräsidenten als „Akt der Demokratie“ angekündigte Referendum über die Vereinbarungen des Brüsseler Krisengipfels abzusagen?
1.a.13. Inwiefern hat sich die Bundesregierung aus demokratiepolitischen Gründen dafür eingesetzt, dass die in der griechischen Verfassung vorgesehene Möglichkeit der Wahlteilnahme für Griech/innen außerhalb des Landes gewährleistet wird, damit die zahlreichen Menschen, die im Zuge der Austeritätspolitik und der ökonomischen Krise das Land verlassen haben, an der demokratischen Entscheidung über die Zukunft ihres Landes teilnehmen können, und warum hat sie dazu gegebenenfalls keine Stellung genommen?
1.a.14. Teilt die Bundesregierung die Auffassung der französischen Präsidenten, dass die Griechen allein über ihre Währung entscheiden und kein Druck auf sie ausgeübt werden solle? (http://www.tagesschau.de/ausland/hollande-euro-101.html)
1.a.15. Inwiefern teilt die Bundesregierung die Ansicht der Fragesteller, dass die EU-Kommissare zu strikter parteipolitischer Neutralität verpflichtet sind?
1.a.16. Welche Artikel der EU-Verträge geben der Kommission nach Ansicht der Bundesregierung gegebenenfalls das Recht, in die politische Situation eines Mitgliedslandes zu intervenieren, wie zum Beispiel die Warnung des Kommissionspräsidenten Juncker, „keine extremistischen Kräften“ zu wählen, die in Griechenland wie auch in der europäischen Presse als Positionierung gegen Syriza verstanden wurde?
1.a.17. Inwiefern befürwortet die Bundesregierung Wahlempfehlungen der Kommission oder einzelner Kommissare für deutsche Parteien bzw. Kandidaten, wie im Fall des Wahlaufrufs der Kommissarin Kroes für Angela Merkel im Jahr 2005?
1.a.18. Wie positioniert sich die Bundesregierung zu der Einschätzung, dass das Gebot der Nichteinmischung in Wahlkämpfe anderer Länder überholt sei? (Süddeutsche Zeitung, 2013, http://www.eurotopics.net/de/home/medienindex/media_articles/archiv_article/ARTICLE118909-Wahlen-gehen-heute-ganz-Europa-etwas-an)

Berlin, den 6. Januar 2015
Dr. Gregor Gysi und Fraktion

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[Hannover] „Griechenland – nach der Wahl“ am 29. Jan.

Griechenland – nach der Wahl
Reflexionen und Prognosen
Am 25. Januar wird in Griechenland gewählt und Politiker_innen und Kommentator_innen in Deutschland stehen Kopf, schon bevor das Wahlergebnis feststeht. In Bewegung gerät die Debatte durch die realistische Möglichkeit, dass in Griechenland mit SYRIZA eine linke Partei, die ein Ende der Austeritätspolitik durchsetzen will, gute Chancen hat, als stärkste Kraft aus den Wahlen hervorzugehen. Was danach passiert, ist nur schwer vorherzusagen.

In der Debatte um die griechischen Wahlen finden sich schrill geäußerte Befürchtungen zum ökonomischen Zusammenbruchs der EU genauso wie die Hoffnung eines Endes der sozialen Misere in Griechenland.

Klar ist: Sollte SYRIZA die Wahlen gewinnen, wird der internationale und auch innergesellschaftliche politische und wirtschaftliche Druck auf die neue Regierung enorm sein.

Diese Veranstaltung direkt nach der Wahl in Griechenland soll helfen, den Wahlausgang einzuordnen und Fragen zur weiteren Entwicklung in Griechenland, der EU und der Eurozone sowie zu seinen Folgen für politische Alternativen zu einer neoliberalen Finanz- und Gesellschaftsordnung in Griechenland und Europa zu klären.

Eingeladen haben wir dazu:

Stephan Kaufmann, Journalist bei der Berliner Zeitung und Autor der Broschüren «Schummel-Griechen machen unseren Euro kaputt»

Dr. Paraskevi Grekopoulou, Soziologin, Institut für Griechenland und Südeuropa, Hamburg

Moderation:
Dr. Antonella Muzzupappa, Referentin für Politische Ökonomie der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Eine Veranstaltung von Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen, Kulturzentrum Pavillon und ver.di Bildungswerk.
Beginn: 19:00

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[Osnabrück] Tagung „Das deutsch besetzte Griechenland im Zweiten Weltkrieg und seine Gegenwart in Geschichtsschreibung, Literatur und Politik“ am 30. Jan.

30. Januar 09:00 – 18:00

Asymmetrien des Erinnerns

Ort: Universitätsbibliothek Alte Münze, Justus Möser-Saal

Veranstalter: Arbeitsstelle Literarischer Transfer, Prof. Dr. Chryssoula Kambas, in Verbindung mit der University of Macedonia, Prof. Dr. Stra

Das deutsch besetzte Griechenland im Zweiten Weltkrieg und seine Gegenwart in Geschichtsschreibung, Literatur und Politik

Referenten: Prof. Dr. Stratos Dordanas (Thessaloniki), Dr. Vaios Kalogrias (Königsstein), Dr. Dimitrios Apostolopoulou (Athen), Dr. Gregor Kritidis (Hannover), Georgios Lillis (Bielefeld, Schriftsteller), Prof. Dr. Chryssoula Kambas (Osnabrück), Arbeitsgemeinschaft Geschichts-Studierender der University of Macedonia, Studierende des fächerübergreifenden Seminars, Universität Osnabrück |

Vortragsthemen:

  • Die griechischen Widerstandsbewegungen gegen die Achsenmächte 1941-1944
  • Die deutsche Besatzungspolitik in Griechenland: Repressalien und Kollaboration
  • Aktuelles „Bild des Anderen“ und erinnerungskulturelle Defizite in Deutschland
  • Teaching the German Occupation of Greece at Greek Schools and Universities
  • Griechenland und Deutschland im Nachkriegseuropa. Bilaterale Beziehungen im Schatten des Zweiten Weltkriegs
  • Lesung aus dem Roman „Die Spur im Schnee“ (Athen 2011)
  • „Goldene Morgendämmerung“ – Rückkehr zur Tradition der Kollaboration?

Ansprechpartnerin:
Prof. Dr. Chryssoula Kambas (Forschungsstelle Literarischer Transfer, IfG) (ckambas@uni-osnabrueck.de; Tel.: (Frau Arnell) +49 541-969-419

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[Berlin] SYRIZA UND DIE WAHLEN IN GRIECHENLAND am 02. Feb.

DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf
„Europa geht anders. Sozial, friedlich, demokratisch“
Die Basisgruppe Zehlendorf lädt Sie herzlich zu einer öffentlichen Mitgliederversammlung ein

am Montag, den 02. Februar 2015 um 18:30 Uhr,

im „Mittelhof“ (Bibliothek),  Königstr. 42-43 in Zehlendorf-Mitte

(Verkehrsanbindung:  S-Bhf. Zehlendorf S1,   BUS M48, X10, X11, 623 Zehlendorf Eiche)

Thema:

 „SYRIZA UND DIE WAHLEN IN GRIECHENLAND“
Mit Lampros Savvidis (Vorstand Griechische Gemeinde, Mitglied der LINKEN. Steglitz-Zehlendorf) und Nikolaos Athanassiadis (SYRIZA Berlin)

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung. www.dielinke-steglitz-zehlendorf.de

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[Berlin] Veranstaltung 04.Feb.: Die Retterin des Euros – Macht und Ohnmacht der EZB

Die Europäische Zentralbank (EZB) beendete 2012 im Alleingang die Euro-Krise und sorgte für Ruhe an den Finanzmärkten. Gleichzeitig wird die EZB heftig kritisiert, vor allem in Deutschland. Für die Blockupy-Bewegung ist die EZB das Symbol der europäischen Unterdrückungs- und Verarmungspolitik. Was tut eine Zentralbank eigentlich, wenn sie «Geldpolitik» betreibt? Was ist ihre Aufgabe, woher kommt ihre Macht? Und wie unterscheidet sich die EZB von anderen Zentralbanken? Was ist und wie funktioniert die EZB als Teil der Troika?

Mit Ingo Stützle, Autor von »Austerität als politisches Projekt«, sowie Redakteur von »Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft« und »ak – analyse & kritik«

Veranstaltungszeit:
04.02.2015 – 20-22 Uhr

Veranstaltungsort:
k-fetisch, Wildenbruchstraße 86, 12045 Berlin
http://berlin.blockupy-frankfurt.org/event/die-retterin-des-euros-macht-und-ohnmacht-der-ezb/
https://www.facebook.com/events/343339645853728/

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[Berlin] Veranstaltung mit Antonis Davanellos und Stefan Bornost am 4. Feb.

Mittwoch, 4. Februar, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), Die Linke-marx21-Syriza-Veranstaltung: Hoffnungsträger SYRIZA? Griechenland nach der Wahl: Euro-Rauswurf, Soziale Transformation oder Bürgerkrieg?

Vierte Welt, Adalbertstr. 4, 10999 Berlin-Kreuzberg (U-Bhf Kottbusser Tor  U1, U8, U12  Ausgang Adalbertstraße – Zugang zur Vierten Welt über Außentreppe Adalbertstraße 96, siehe hier: http://www.viertewelt.de/Daheim.html 

Mit Antonis Davanellos (Syriza-Leitung, Mitglied der Linken Plattform in Syriza sowie der Internationalistischen Arbeiterlinken [DEA]) und Stefan Bornost (PDL und Redakteur „marx21“)

http://www.viertewelt.de/Programm.html

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[Hamburg] Veranstaltung „Griechenland hat entschieden!“ am 06. Feb

Diskussion / Vortrag    Griechenland hat entschieden!
Mit Paraskevi Grekopoulou, Soziologin, Institut für Griechenland und Südeuropa, Hamburg und Gregor Kritidis, Politikwissenschaftler, Hannover

Freitag, 06.02.2015 | 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr

W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Hamburg
Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg

Am 25. Januar finden bzw. fanden in Griechenland Parlamentswahlen statt. In den Umfragen führt die Linkspartei SYRIZA, die für ein Ende der Kürzungspolitik, einen ökonomischen Neustart und eine Redemokratisierung der Gesellschaft steht. Gemeinsam mit den sozialen Bewegungen hat Syriza eine Wechselstimmung geschaffen, deren Dynamik  einen grundlegenden politischen Wandel in greifbare Nähe rücken lässt.

Für Griechenland besteht damit nicht nur die Chance, einen Ausweg aus der katastrophalen  sozialen und ökonomischen Situation der letzten Jahre zu schaffen, sondern auch die Möglichkeit einen Wechsel in Europa anzustoßen. Die politischen wie ökonomischen Herausforderungen, vor denen eine mögliche SYRIZA-Regierung steht sind immens. Nicht zuletzt angesichts des massiven Drucks der Finanzmärkte und der politischen Kräfte, die, wie die deutsche Bundesregierung,  gegen jedes Abweichen vom Dogma der Austeritätspolitik einschreitet, wird eine linke Regierung in Griechenland, solidarische Unterstützung aus ganz Europa brauchen.

Wir wollen knapp zwei Wochen nach den Wahlen gemeinsam mit Gregor Kritidis und  Paraskevi Grekopoulou das Wahlergebnis und die politischen Konsequenzen für Griechenland und Europa diskutieren.

Die Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg eröffnet damit eine Reihe von Veranstaltungen und anderen Bildungsangeboten, die sich mit den politischen Auseinandersetzungen um eine alternative ökonomische und politische Entwicklung in Griechenland, aber auch in Spanien und Portugal, befassen wird.

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[international] Wer Rettet Wen? Kinopremiere z. T. mit Diskussion über Griechenland am 11. Feb. 2015

[international]  Wer Rettet Wen?

Die Krise als Geschäftsmodell auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit. Eine internationale Koproduktion der Kernfilm von Leslie Franke und Herdolor Lorenz. Infomationen zum Film:  hier

In vielen Städten nutzen Griechenlandsoligruppen die Premiere, um über Griechenland zu informieren. Beispiele:

Köln
Der Film wird um 19.00 Uhr im Gewerkschaftshaus, Hans-Böckler-Platz, gezeigt. Es wird eine Diskussion im Anschluss geben, bei der Steffen Lehndorf anwesend sein wird.
Organisator ist das Griechenland-Solidaritätskomitee Köln (GSKK).

Berlin
Der Film wird um 20.00 Uhr im Moviemento, Kottbusser Damm 22, gezeigt. Eurydike Bersi,  eine griechische Journalistin, die in  der sozialen Bewegung in Griechenland aktiv ist und am Film mitgearbeitet hat, steht anschließend zur Diskussion zur Verfügung.
–  Am 13. Febrar um 19.00 Uhr im Familengarten in Kreuzberg, Oranienstraße 34, gibt es eine Veranstaltung mit Eurydike Bersi und Gregor Kritidis zum Thema “Widerstand und internationale Solidarität nach den Wahlen in Griechenland”.

 

Eine Auflistung der Kinos, in denen der Film gezeigt wird, findet ihr hier (Dank an den Kommentator smukster!):

http://whos-saving-whom.org/index.php/de/premiere

 

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