Erdgas im östlichen Mittelmeer: „ein Schatz, der keiner ist“

Eine Frau blickt durch ein Fernglas, während griechische und französische Schiffe während einer gemeinsamen Militärübung im Mittelmeer in Formation segeln. © Greek Ministry of Defence/reuters

Le monde diplomatique, September 2020:
Ein Schatz, der keiner ist.
Die Türkei, Griechenland und Zypern streiten im östlichen Mittelmeer erbittert um Bohrrechte für Erdgas. Dabei ist dieser fossile Energieträger weder nachhaltig noch ist seine Förderung wirtschaftlich sinnvoll. Die drei Länder könnten sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn sie die Ausbeutung der Erdgasvorkommen im Hellenischen Graben verbieten würden: Dadurch würde einerseits ein internationaler Zankapfel beseitigt, und andererseits würde dies helfen, die von Europa langfristig gesetzten Ziele zur Treibhausgasreduktion zu erreichen.

Ein Verbot neuer Bohrungen – das unmittelbar mit einem zweijährigen Stopp der Exploration neuer Öl- und Gasvorräte starten könnte – wäre gar nicht so abwegig. Denn im zentralen und westlichen Mittelmeer ist die Exploration von Erdöl wegen diverser Umweltauflagen bereits verboten. Und in der Ägäis hat ein griechisch-türkisches Abkommen den Abbau natürlicher Ressourcen seit 1976 erheblich eingeschränkt.“
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