Türkei setzt Athen wegen der geflohenen türkischen Offiziere unter Druck

Von Gerd Höhler, Frankfurter Rundschau, 2.1.2018
„Asyl für Offiziere
Türkei setzt Athen unter Druck
Die griechische Regierung will neue Spannungen mit Ankara vermeiden und signalisiert jetzt Entgegenkommen.
Die griechischen Behörden gewähren einem geflohenen türkischen Offizier Asyl. Ankara tobt und kündigt „Konsequenzen“ an. Die Drohung wirkt: Der griechische Premier Alexis Tsipras will die Asylentscheidung jetzt annullieren lassen.
Eben noch warb der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan in Europa um „neue Freunde“, da bahnt sich im Verhältnis zum Nachbarn Griechenland ein neuer Konflikt an: Die Entscheidung der griechischen Asylbehörde, einem geflohenen türkischen Offizier Schutz zu gewähren, bringt die Regierung in Ankara in Rage. Die Affäre, die jetzt für wachsende Spannungen zwischen den beiden Ländern sorgt, begann am 16. Juli 2016, dem Tag nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei. An jenem Samstag landete auf dem Flughafen der nordgriechischen Stadt Alexandroupolis unerwartet ein Black-Hawk-Hubschrauber der türkischen Streitkräfte. Copilot des Helikopters war Süleyman Özkaynakci. Mit ihm waren sieben weitere Offiziere an Bord der Maschine. Gleich nach ihrer Landung baten die Männer um Asyl.“ weiterlesen

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