UN-Menschenrechtskommissar: „übereinandergestapelte“ Menschen. Politik der EU gegenüber den Geflüchteten ist „unmenschlich“

Eingesperrte Flüchtlingskinder im Hotspot Moria auf Lesbos. Foto: Salinia Stroux

Der UN-Menschenrechtskommissar Zeid Ra’ad al-Hussein bezeichnete die Politik der EU gegenüber den Geflüchteten am Dienstag als „unmenschlich“. Er bezog sich dabei darauf, was die EU in Lybien macht. N-TV.de schreibt in seiner Widergabe des Statements des UN-Menschenrechtskommissars:
„Die internationale Gemeinschaft dürfe nicht länger die Augen verschließen vor dem „unvorstellbaren Grauen, das Flüchtlinge in Libyen ertragen“. Dem Kommissar zufolge waren UN-Mitarbeiter kürzlich beim Besuch von Auffanglagern in Libyen „schockiert“: Sie hätten „ausgemergelte und traumatisierte Männer und Frauen“ gesehen, die „übereinandergestapelt“ und eingesperrt gewesen seien.“
Dass die Politik der EU gegenüber den Geflüchteten unmenschlich ist, gilt auch für die Geflüchteten in Griechenland. Davon berichtet Barbara Lochbihler, außen- und menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament, die gerade aus Griechenland zurückgekehrt ist.

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