Die toten Flüchtlinge klagen an !

Foto: Hans Köbrich

 

Auf Vorschlag von Flüchtlings-und Friedensinitiativen sollte in der letzten Bundestagssitzung vor den Parlamentswahlen eine Schweigeminute für die zahlreichen toten anonymen Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa ums Leben kamen, eingelegt werden.
Nach Auffassung der Initiatoren war dies überfällig, um den tausenden Opfern und ihren Angehörigen gegenüber ein menschliche Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen und über die politische Verantwortung für die zahlreichen Opfern nachzudenken.
Leider fand diese Schweigeminute im Bundestag nicht statt.

Die Gesellschaft Kultur des Friedens hatte deshalb die Fraktionen der im Bundestag vertretenen Parteien eingeladen im Anschluss an die Bundestagssitzung am 5. September an einer Mahnaktion am Brandenburger Tor teilzunehmen.

Vor dem Brandenburger Tor wurde ein 100 Meter langes Banner mit den Namen von mehr als 17 000 Flüchtlingen ausgerollt. Es waren darauf nur die Namen derer gelistet, die bis 2012 auf der Flucht nach Europa ums Leben kamen. In den letzten 5 Jahren hat sich diese Zahl noch einmal verdoppelt.

Die Abgeordneten waren eingeladen über die Fluchtursache Krieg, Armut, Klimazerstörung und Menschenrechtsverletzungen“ am Brandenburger Tor zu diskutieren, um die unmenschliche Situation der Flüchtlinge zu verändern. Allerdings sind nur die Abgeordnete der Linken dieser Einladung gefolgt.

Hans Köbrich

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