EU-Asyl-Beamte wollen nicht auf griechische Inseln – aber die EU-Kommission gibt Griechenland die Schuld

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Foto aus Spiegel-Online: „Griechische Insel Lesbos – Flüchtlinge zünden Gebäude von EU-Asylbehörde an“ 24.11.2016

„EU-Asyl-Beamte wollen nicht auf griechische Inseln
(Aus: griechenland.net)

„Die Flüchtlinge, die auf den griechischen Ägäis-Inseln angekommen sind, müssen weiterhin lange auf die Entscheidung ihres Asyl-Antrags warten. Der Grund dafür ist, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten weigern, die Bearbeitung der Asylanträge zu beschleunigen, indem sie eigene Beamte auf die Inseln senden, die die griechischen Kollegen unterstützen. Dies allerdings hatten die Staaten im Zuge des EU-Türkei-Abkommens zugesagt.

Nun geht aus einem internen Dokument des Europäischen Rates, aus welchem das Magazin „Der Spiegel“ zitiert, hervor, dass keine weiteren Beamten mehr entsendet werden. So heißt es, dass die Lage auf den Inseln „äußerst instabil“ sei, sodass es zu „Problemen für das Personal“ kommen könnte. In den Hotspots, in denen die Flüchtlinge aktuell untergebracht sind, herrsche „Frustration und Unruhe“, so das Papier. Zugleich würden die Beamten, die aus anderen Mitgliedsstaaten angereist seien, nur für kurze Zeit bleiben und „oft nicht über das benötigte Profil“ verfügten.

Viele Versprechungen – keine Taten
Ein weiteres Versprechen des EU-Türkei-Abkommens wurde bislang ebenfalls nicht eingehalten. Die EU-Mitgliedsstaaten wollten bis Oktober diesen Jahres 30.000 Flüchtlinge aufnehmen. Bislang seien aber nur 5.000 umgesiedelt worden, beklagte am Montag der griechische Migrationsminister Jannis Mouzalas. Und so werden viele Geflüchtete wohl weiter auf den Inseln ausharren müssen. Nach offiziellen Angaben müssen allein auf den Inseln derzeit rund 14.000 registrierte Flüchtlinge ausharren.
Die Flüchtlinge, die auf den griechischen Ägäis-Inseln angekommen sind, müssen weiterhin lange auf die Entscheidung ihres Asyl-Antrags warten. Der Grund dafür ist, dass sich die EU-Mitgliedsstaaten weigern, die Bearbeitung der Asylanträge zu beschleunigen, indem sie eigene Beamte auf die Inseln senden, die die griechischen Kollegen unterstützen. Dies allerdings hatten die Staaten im Zuge des EU-Türkei-Abkommens zugesagt. …“

Die EU-Kommission gibt Griechenland die Schuld an allem,
das kann man einem aktuellen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters entnehmen.

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