Libysche Küstenwache greift Flüchtlingsboot an – vier Tote

Rettungsschiff »Sea Watch« wollte Flüchtlinge von überfülltem Boot retten / Bisher vier Tote und bis zu 24 Vermisste
„Heute wurde sehr genau deutlich, wie die Flüchtlingsabwehr zu Toten führt. Die europäische Migrationspolitik muss sich fragen, mit wem sie kooperiert“
Ruben Neugebauer, Sprecher der Organisation »Sea-Watch«.
Das Neue Deutschland berichtet: „Rom. Bei einem bewaffneten Angriff auf ein Flüchtlingsboot vor der Küste Libyens sind nach Angaben einer deutschen Hilfsorganisation in der Nacht zum Freitag mindestens vier Menschen getötet worden. 15 bis 25 weitere Flüchtlinge würden noch vermisst, sagte ein Sprecher der Organisation »Sea-Watch« der Nachrichtenagentur AFP in Rom. Demnach kamen die Angreifer mit einem Schiff mit Abzeichen der libyschen Küstenwache in der Nacht zum Freitag zu dem Flüchtlingsboot, von dem die Helfer gerade versuchten, Flüchtlinge zu retten. Sie schlugen mit Knüppeln auf die Flüchtlinge ein, daraufhin seien viele Flüchtlinge ins Wasser gestürzt und ertrunken. Der Nachrichtenagentur EPD zufolge seien auch Menschen ins Meer geworfen worden.“ weiterlesen

Wir berichteten darüber, dass sowohl die griechische als auch die türkische Küstenwache Boote von Geflüchteten angegriffen hat.

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