Vor den Parlamentswahlen – Zehn Irrtümer über die Griechenland-Krise. Stephan Kaufmann

mahct ohne kontrolle_troikaDie heiße Phase der Griechenland-Krise scheint überwunden. Doch die Parlamentswahlen am Sonntag könnten wieder für viele Veränderungen sorgen. Doch was ist überhaupt richtig und was ist falsch in Bezug auf die Krise. Zehn Klarstellungen.
Die heiße Phase der Griechenland-Krise scheint überwunden. Doch die Parlamentswahlen am Sonntag könnten wieder für viele Veränderungen sorgen. Doch was ist überhaupt richtig und was ist falsch in Bezug auf die Krise. Zehn Klarstellungen.
[Berliner Zeitung online 20.Sept. 2015]

1. Griechenland ist allein verantwortlich für seine Probleme
Auflage für die Griechenland-Kredite der Gläubiger waren Spar- und Reformauflagen, die dazu beigetragen haben, die Wirtschaftsleistung des Landes um ein Viertel zu drücken – in nur vier Jahren. Zur Verdeutlichung: die griechische Ökonomie ist in den vergangenen sieben Jahren stärker geschrumpft als die Deutschlands zwischen 1913 und 1920. Die Strategie, durch fünf Runden Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen die griechischen Schulden zu senken, ist gescheitert. Kein Ökonom der Welt ist der Ansicht, Griechenland habe zu wenig gespart. Einen Teil der Schuld tragen die griechischen Politiker, die in den Vorkrisenjahren hohe Schulden aufgenommen und anschließend Reformen nicht umgesetzt haben. Nur: Das sind nicht die Politiker, die heute in Athen an der Macht sind.

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