Attac-Aktive versuchen in EZB einzudringen

attacEZBAttac-Aktive haben am heutigen Donnerstag (16.07.) versucht, in die Europäische Zentralbank in Frankfurt zu gelangen, um EZB-Präsident Mario Draghi zu sprechen. Anlass des Go-Ins ist die heutige Sitzung des EZB-Rats. Attac fordert diesen auf, kurzfristig die am Montag fällige Schuldentranche Griechenlands auszusetzen sowie die Geldversorgung der Zentralbank und des Geschäftsbankensystems Griechenlands sicherzustellen. Mittelfristig fordert Attac einen Schuldenschnitt und eine europäische Schuldenkonferenz.

Griechenland wurde am Wochenende erpresst. Mit der Pistole an der Schläfe haben Schäuble und Co. den griechischen Ministerpräsident Alexis Tsipras zur Unterschrift unter ein Kürzungsdiktat gezwungen, das noch mehr Menschen in Not stürzen und die wirtschaftliche Krise in Griechenland verschärfen wird. Kein denkender Mensch kann das eine Einigung nennen.

Wir sagen NEIN! zu einem Gläubiger-Protektorat Griechenland und zur Zerstörung der Demokratie. Der EZB-Rat muss jetzt mit sofortigen Nothilfen dafür sorgen, dass die Banken in Griechenland wieder öffnen können und die Menschen an ihr Geld kommen. Und wir verlangen von ihm einen Erlass der Schulden, die Griechenland bei der EZB hat. Die am Montag anstehende Rückzahlung muss ausgesetzt werden.

Mehr Fotos: http://www.attac.de/ezb-go-in

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