Am 7. August wurde ein Athener Fußballfans von kroatischen Neonazi-Hooligans ermordet. Wir berichteten darüber. Mitsotakis schwieg 10 Tage lang zu der Katastrophe. Für Sicherheit zuständige Minister erklärten, Verantwortung dafür, dass die Hooligans, deren Anreise viele Tage vorher genau bekannt war, nicht gestoppt wurden, trage einzig und allein die Polizei. Sie würden nicht zurücktreten.
Dann, 10 Tage nach dem Vorfall, organisierten die teuren Berater der Mitsotakis GmbH (1) die Glamour Show zum Event. Der Präsident der UEFA und die Präsidenten der vier wichtigsten Fußballvereine Griechenlands wurden eingeladen, zu Mitsotakis kommen, um die perfekten Maßnahmen gegen die Fangewalt zu beraten und zu verkünden. (Nebenbei bemerkt: alle vier Clubpräsideten sind klassische griechische Oligarchen: Reeder mit Fernsehsendern, Zeitungen und eben Fußballvereinen). Danach war in fast allen Medien Griechenands und in vielen des Auslands zu lesen: Mitsotakis weiß, was zu tun ist, er greift durch gegen die Fangewalt! Der Spiegel titelte z.B. am 17.8.2023: „Griechischer Premier Mitsotakis will alle Fußball-Fanclubs verbieten“. Man könnte meinen, Mitsotakis und seine GmbH hätten sich wirklich darum bemüht, die Fangewalt radikal zu bekämpfen. Es hieß, jeder Fußballclub solle nur noch einen einzigen Fanclub haben dürfen, der direkt an den Club angebunden und von ihm kontrolliert werden müsse.
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