Mönchsrepublik Athos: „Krieg“ zwischen dem Patriarchat von Konstantinopel und dem Patriarchat von Moskau

Das Hauptgebäude des Esfigmenou-Klosters ist seit Jahren von konservativen Mönchen besetzt. Foto: Кочев – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48928707

Von Elena Panagiotidis, Neue Zürcher Zeitung 12.06.2022:
Es gibt einen Krieg zwischen dem Patriarchat von Konstantinopel und dem Patriarchat von Moskau
Hardliner halten in der griechischen Mönchsrepublik Athos seit Jahren ein kleines Kloster besetzt. Es ist ein Symbol einer langjährigen Auseinandersetzung innerhalb der Orthodoxie, die sich zuspitzt.
Die autonome Mönchsrepublik Athos ist eine eigene Welt. Die bergige, zerklüftete Halbinsel mit ihren zwanzig Hauptklöstern ragt im Norden Griechenlands ins Meer hinaus. Der Athos ist eine der heiligsten Stätten des orthodoxen Christentums.
Doch gänzlich abgeschottet ist die Insel von weltlicher Politik und Einflussnahme nicht. Weder machte die Finanzkrise vor den Mönchen halt, noch konnten sie sich der Corona-Pandemie entziehen. Zudem hat sich ein religiöser Massentourismus entwickelt – auch wenn nur Männer dorthin pilgern dürfen. Frauen ist der Zutritt zum Athos verboten.“   Weiterlesen

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