ZDF: „Das Ende einer Flucht: 146 Jahre Haft“

Der Minster für Immigration, Pushbacks und Verfolgung von Geflüchteten, Notis Mitarakis, Bild: Yorgos KonstantinouImagistan

Hanad Abdi Mohammed rettete 31 Menschen auf dem Meer – dafür wurde er zu 142 Jahren Gefängnis verurteilt. Asuführliche Infos über diese Unglaublichkeit kann man in diesem Artikel aus der New York Times erfahren: „Hanad Abdi Mohammad saved 31 people at sea, then got a 142-year prison sentence

Der Beitrag unten von Alexandra Senfft auf zdf.heute vom 16.01.2022 beschreibt, das diese illegale Verfolgung von Geflüchteten keine Ausnahme in Griechenland ist, sondern ein immer öfter angewandtes unmenschliches Verfahren:
Situation in Griechenland – Das Ende einer Flucht: 146 Jahre Haft
Menschenrechtsorganisationen sind alarmiert: Küstenwache und Behörden in Griechenland gehen zunehmend illegal gegen Geflüchtete vor – und die EU schaut zu.
79 Menschen an Bord eines für Kurzstrecken gebauten Taxiboots: So machte sich am Morgen des 24. Dezember vergangenen Jahres eine Gruppe von Syrern, Palästinensern und Afghanen weiter auf den Weg. In der Türkei nahe Izmir setzten maskierte Schlepper sie auf das zwölf Meter kurze Boot.
Für die gefährliche Überfahrt durch die Ägäis nach Italien hatten die Flüchtenden hohe Summen gezahlt, teils ihre Häuser verkauft. Nach 160 Kilometern auf See fielen nahe der Kykladeninsel Paros beide Maschinen aus, das Boot kenterte. 16 Menschen ertranken, darunter drei Frauen und ein Säugling.“ weiterlesen

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