Thessaloniki: 7 Jahre Referendum gegen Wasserprivatisierung (Erklärung der EYATH-Wassergewerkschaft)

Von Monika, Griechenland Solidaritäts Komittee, 23.5.2021:
„„Vor sieben Jahren fand das Referendum über die Zukunft des Wasserwerks EYATH in Thessaloniki statt, bei dem sich die überwältigende Mehrheit der lokalen Gemeinschaft gegen die Privatisierung der Bewirtschaftung von Thessalonikis Wasser aussprach. Anlässlich des 7. Jahrestags erinnert und weist E.D.E.Y.A. noch einmal darauf hin, dass Wasser ein öffentliches Gut ist.
Die jüngste Gesundheitskrise hat in ihrer Tragik den Wert von öffentlichen Gütern wie Gesundheit und Wasser erneut deutlich gemacht. Wasser als Schutz vor der Covid-19-Krankheit stand im Vordergrund des Kampfes, und die öffentlichen und kommunalen Wasserversorgungsunternehmen unseres Landes (D.E.Y.A.) sorgten dafür, dass den Bürgern dieses öffentliche Gut zum Schutz ihrer Gesundheit nicht vorenthalten wurde.

Der Charakter des Wassers als öffentliches Gut kann nur durch eine öffentliche oder kommunale Bewirtschaftung gewährleistet werden. Das zeigen die europäischen und internationalen Erfahrungen, denn überall dort, wo Wasser von Privaten bewirtschaftet wird, ist der Wasserpreis gestiegen und gleichzeitig hat sich die Qualität der Wasserversorgung verschlechtert. Aus diesem Grund hat in vielen Fällen, insbesondere in europäischen Städten wie Paris und Berlin, die öffentliche Hand das Wassermanagement von privaten Betreibern übernommen bzw. zurückgekauft. Diese Praxis ist mittlerweile ein wachsender Trend.“
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