Rückkehr der Eurobonds

Neues Deutschland, 19.03.2020: „Rückkehr der Eurobonds
Kurt Stenger über EU-Debatten zur Finanzierung der Krisenfolgen

Vieles ist in der Corona-Krise noch unklar, aber zumindest dies liegt auf der Hand: Da die Maßnahmen gegen die Pandemie das öffentliche und wirtschaftliche Leben in der EU großenteils lahmlegen, braucht es hinterher Geld, viel Geld. Die Kernfrage wird lauten: Wer zahlt? Auf volkswirtschaftlicher Ebene kommen die Notenbank, Privatkapital und die Fiskalpolitik infrage. Aber auch zwischen den Staaten geht es um Solidarität der Starken mit den Schwachen. Gerade das heftig getroffene Italien wird die Probleme finanziell alleine nicht schultern können, zumal es den Kreditgebern hohe Zinsen bieten muss. Eurobonds, die dank der Bonität von Staaten wie Deutschland niedrig verzinst wären, sind da eine gute Alternative. Das wäre auch nur recht und billig, denn die Bundesregierung profitiert wie keine andere vom Börsenabsturz und dem Run der Anleger auf sichere Werte wie deutsche Staatspapiere, deren Zinsen gerade auf Null sinken.“ weiterlesen

Macron begutachtet das neue Buch von Varoufakis (2015)

Yanis Varoufakis erklärt seit vielen Jahren, wie „Eurobonds“ gestaltet sein müssen, um kein Knebelinstrument zu sein. So sind seine Beiträge von 2011 heute noch genauso zureffend wie in den ersten Jahren der Eurokrise. Die Eurokrise war nie beendet.
Eurobonds: Not a question of ‘whether’ but one of ‘who will issue them’ and ‘who will back them

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