„Schweigen fürs Staatswohl. Der BND und die einstigen Putschisten in Griechenland und Chile – eine ungeklärte Kumpanei“

Strauß 1977 in Chile mit Pinochet

Von René Heilig, Neues Deutschland, 26.12.2019:
„Man hört sie ja gerne, die Sonntagsreden über Transparenz und Ehrlichkeit in Sachen eigener Geschichte. Ende Oktober erst hatte die Unabhängige Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945 bis 1968 zu einer Buchvorstellung in das neue Berliner Anwesen des BND eingeladen. Bei der Gelegenheit erklärte Ole Diehl, Vizepräsident des deutschen Auslandsgeheimdienstes, wie umfangreich und international beispielhaft doch die Kommunikation zwischen seiner Behörde und der Öffentlichkeit laufe. Seit 2011 würden die Forscher ganz frei in den Archiven seines Dienstes agieren und man unterstütze diese historische Neugier mit 2,4 Millionen Euro. Carsten Maas, im Bundeskanzleramt mit der Fachaufsicht über den Geheimdienst beauftragt, bestätigte angesichts vieler gar nicht rühmlicher Verhaltensweisen des Dienstes in vergangenen Jahrzehnten nur zu gern, dass »der BND vollständig in unserer Demokratie angekommen ist«. Obwohl man ja naturgemäß im Verborgenen arbeite, laufe alles bestens bei der Kontrolle des Dienstes durch das Parlament. Mehr noch, Maas verstieg sich sogar zu der Aussage: »Was nicht mehr geheim gehalten werden muss, kann veröffentlicht werden.«“ weiterlesen

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