„Wahlen in Sicht – der politische Horizont zur Jahreswende“

Von Niels Kadritzke, Le Monde Diplomatique, 19. Dezember 2018:
„In Griechenland rechnen alle Parteien mit Neuwahlen innerhalb der nächsten sechs Monate. Das würde das vorzeitige Ende der Regierung Tsipras bedeuten, deren Amtszeit eigentlich erst im Herbst 2019 enden würde. Doch heute deutet alles darauf hin, dass die Koalition der Syriza mit der rechtspopulistischen Partei des Verteidigungsministers Kammenos an der Mazedonien-Frage zerbrechen wird.
Im Folgenden will ich darstellen, was genau in dem Abkommen mit der Regierung in Skopje steht, das nur wenige Griechen gelesen haben. Und zu erklären versuchen, warum ein lange eingeschlafenes „nationales Thema“ die politische Landschaft so stark beeinflussen und die „unheilige Allianz“ Tsipras- Kammenos aufsprengen kann. Daraus ergibt sich die Frage, was das Ende der Koalition für die Wahlperspektiven der Syriza und der konservativen Opposition bedeutet. Nach den jüngsten Umfragen liegt die Nea Dimokratia in der Wählergunst deutlich in Führung und kann sich vielleicht sogar eine absolute Parlamentsmehrheit ausrechnen. In einem zweiten Teil (Januar 2019) werde ich untersuchen, welche Chancen die Linkspartei hat, das Blatt noch zu wenden – was vor allem von der ökonomischen Entwicklung abhängen wird.“ weiterlesen

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