Niels Kadritzke: „Griechenland – neun Monate vor der Rückkehr zur Souveränität“

Le monde diplomatique: „Es ist das erklärte Ziel der Athener Regierung, bis zum August 2018 die Ära der „Memoranden“ zu beenden, die Griechenland der Aufsicht durch die Institutionen seiner Gläubiger unterworfen haben. Damit das Land seine Souveränität tatsächlich zurück gewinnen kann, bedarf es allerdings eines wirtschaftlichen Aufschwungs. Der wird jedoch nur tragfähig sein, wenn sich die politische Klasse und die Gesellschaft auf tiefgreifende Reformen verständigen. Und wenn die europäischen Rahmenbedingungen stimmen.

In keinem europäischen Land – außer Frankreich – hat das Wahlergebnis in Deutschland mehr Unruhe ausgelöst als in Griechenland. Die Athener Börse gab seit dem Wahlsonntag binnen drei Tagen um 4,82 Prozent nach. Noch steiler stürzten die Banktitel ab: um fast 12 Prozent, weil vor allem internationale Anleger wie Morgan Stanley und Citigroup nervös wurden. Ein Auslöser war das Gerücht, die EZB könnte – im Gefolge des IWF – einen vorzeitigen Stresstest für die griechischen Finanzhäuser fordern, deren Bilanzen durch einen hohen Bestand von NPL (non-performing loans oder faule Kredite) belastet sind.“ weiterlesen

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