
Fotografiert in einem der Flüchtlingsknäste
Eine Delegation von Mitgliedern des Europäischen Parlaments befragte 40 Personen, die im Rahmen des EU-Türkei-Deals von Griechenland in die Türkei abgeschoben wurden. Alle sagten aus, dass ihnen weder in Griechenland noch in der Türkei die Möglichkeit gegeben wurde, Asyl zu beantragen. In der Türkei sei ihnen gesagt worden, sie hätten in Griechenland um Asyl ansuchen müssen. In Griechenland sei ihnen die Beantragung aber verwehrt worden.
Die Abgeschobenen werden in Knästen für Flüchtlinge unter unwürdigen Bedingungen festgehalten.
Hier der Bericht der drei Mitglieder des Europäischen Parlaments


Dasselbe haben mir bereits letzte Woche einige Iraker erzählt. Gleich nachdem sie auf Lesbos angekommen waren, wurden sie in die Türkei zurückgeschickt. Auch dort durften sie kein Asyl beantragen. Sie haben sich dann zu Fuß über Rumänien und Ungarn bis nach Österreich durchgeschlagen. Seit Monaten berichten mir Flüchtlinge, dass sie in der Türkei sehr schlecht behandelt worden seien. Viele sagen, dass es dort sehr gefährlich gewesen sei. Dasselbe gilt übrigens auch für Ungarn und Mazedonien.
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