„Studie über Hilfsprogramme: Milliardenkredite für Griechenland retteten vor allem Banken“

__Image 11„Griechenland kommt trotz aller Hilfsprogramme nicht aus der Krise. Ein Grund dafür: Weniger als fünf Prozent der Milliardenkredite kamen laut einer Studie im Haushalt an – mit dem Rest wurden europäische Banken gerettet.“
weiterlesen
(Artikel auf Spiegel-online vom 4.5.2016)

attac weist in einer Pressemitteilung vom selben Tag drauf hin, dass eine Attac-Studie schon 2013 zu dem selben Ergebnis kam wie die aktuelle Studie:

Pressemitteilung    Attac Deutschland   Frankfurt am Main, 4. Mai 2016

* Griechenland: Schuldenerlass jetzt!
* Attac-Studie zeigte schon 2013: EU und IWF retten Banken statt Menschen

Eine Studie der European School of Management and Technology (ESMT)
belegt, dass mit den angeblichen Hilfsprogrammen von EU und IWF für
Griechenland vor allem Banken und andere private Gläubiger gerettet
wurden. Nur fünf Prozent des Geldes sind im griechischen Haushalt
angekommen.

Dazu erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:

„Die Studie bestätigt, was Attac schon vor Jahren in einer eigenen
Untersuchung belegt hat: Von den so genannten Rettungspaketen für
Griechenland haben allein Banken und andere Gläubiger profitiert.
Zugleich stürzen die Kürzungsdiktate von EU und IWF die Menschen im Land
in Not und zerstören die Wirtschaft. Das Ziel der politischen Eliten ist
nicht die Rettung der griechischen Bevölkerung, sondern die des
Finanzsektors „, sagte Roland Süß vom Attac-Koordinierungskreis. „Wir
fordern seit Jahren einen sofortigen Schuldenerlass für Griechenland,
verbunden mit einem sozial-ökologischen Investitionsprogramm. Es ist
höchste Zeit, der tödlichen Verarmungspolitik ein Ende zu setzen.“

Attac Österreich hat bereits im Juni 2013 in einer eigenen Untersuchung
belegt, dass mehr als 77 Prozent des Hilfsgeldes für Griechenland in den
Finanzsektor flossen (http://t1p.de/Attac-Studie-Griechenland-Rettung).

Für Rückfragen und Interviews:

* Roland Süß, Attac-Koordinierungskreis, Tel. 0175 2725 893

Weitere Informationen:

Attac-Untersuchung zu Griechenland-„Rettung“ (2013):
http://t1p.de/Attac-Studie-Griechenland-Rettung

Hintergrundmaterial zur Studie:
http://t1p.de/Griechenland-Rettung-Hintergrundmaterial

Attac-Seite zu Eurokrise und Griechenland:
http://www.attac.de/eurokrise


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Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
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Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069 900 281-42; 0151 6141 0268
Mail: presse@attac.de, Fax: 069 900 281-99
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