Referent: Andreas Wehr, Jurist und Autor
Mit dem Wahlsieg der griechischen Partei Syriza vom 25. Januar 2015 verbanden sich große Hoffnungen auf eine Überwindung der Politik der Kürzungen und des Sozialkahlschlags in der gesamten EU: „Heute Athen – morgen Madrid und übermorgen Berlin“, so lautete der Kampfruf vieler Linker.
Nur sieben Monate später ist dieser Aufbruch gescheitert. Premierminister Alexis Zsipras hat einer Vereinbarung mit den europäischen Gläubigerstaaten zugestimmt, die der Bevölkerung sogar noch mehr Lasten als bisher schon auferlegt. Er hat darüber eine eigene Mehrheit im Parlament verloren. Der linke Flügel hat Syriza verlassen und die „Vereinte Volksfront“ geschaffen. Ende September finden Neuwahlen statt.
Zu fragen ist: Wie konnte es dazu kommen? Und: Gibt es linke Alternativen zur gescheiterten Politik von Syriza? Bietet der „Grexit“ eine Perspektive für Griechenland?
Veranstaltung am Freitag, 2. Oktober 2015,
um 19.00 Uhr
im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin – Charlottenburg (U-Bhf Bismarckstraße)
Kostenbeitrag: 2 €
http://mez-berlin.de/griechenland-nach-den-wahlen-wie-weiter.html

