Widerstand und internationale Solidarität
nach den Wahlen in Griechenland
Evridike Bersi, Journalistin aus Athen und Gregor Kritidis, Historiker und Autor
geben eine erste Einschätzung über den Wahlausgang und die Stimmung in Griechenland anschließend Diskussion mit TeilnehmerInnen der Solidaritäts-Reisegruppe
Freitag, 13. Februar 2015, 19 Uhr, im Familiengarten,Oranienstraße 34, 10999 Berlin (U-Bhf. Kottbusser Tor)
Mit den Kreditverträgen vom Mai 2010 werden Griechenland alle wesentlichen politischen Entscheidungen von den Vertretern der Gläubiger vorgegeben, der Troika aus EZB, Europäischer Kommission und IWF. Die von ihnen verordnete Schock-Therapie hat zu einer allgemeinen ökonomischen und sozialen Krise geführt. Die Wirtschaft ist um ein Viertel geschrumpft, die Arbeitslosigkeit hat Rekordwerte erreicht und große Teile der Bevölkerung sind verarmt, während die Staatsschulden absolut und in Relation zum BIP weiter gestiegen sind. Angesichts der ökonomischen Depression und der dramatischen sozialen Krise wird die politische Situation auch nach den anstehenden Parlamentswahlen instabil bleiben. Inwieweit es gelingen kann, den Auseinandersetzungen um die Austeritätspolitik auf griechischer und europäischer Ebene eine neue Dynamik zu verleihen, ist derzeit offen. Welche Möglichkeiten zeichnen sich also ab?
Folgende Fragen sollen u.a. besprochen werden:
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Die gegenwärtige Situation in Griechenland als Folge der Politik der Troika, die Vorstellungen von Syriza und die neue Situation nach den Wahlen
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Werden Syriza in Griechenland und Podemos in Spanien zusammen zu einem neuen linken Hoffnungsträger im europäischen Widerstand gegen die Austeritätspolitik?
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Hat die griechische Widerstandsbewegung reelle Chancen, neue politische und gesellschaftliche Aktions- und Organisationsformen zu entwickeln?
Griechenlandsolidarität Berlin
AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost West
weitere Infos unter: griechenlandsoli.wordpress.com/
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