Wo bleibt der Widerstand? Linke Antworten auf die deutsche Gleichgültigkeit in der europäischen Krise
Mittwoch, 25. Februar
um 19:00
Münzenberg-Saal, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
Podiumsdiskussion mit:
Raul Zelik, Schriftsteller und Politikwissenschaftler
Sahra Wagenknecht, MdB DIE LINKE
Alex Demirović, Sozialwissenschaftler
Gastgeber: Blockupy Plattform Berlin
In der Europäischen Union wird neben der katastrophalen Sparpolitik in den „Krisenländern“ auch ein autoritärer EU-Integrationsschub durchgesetzt, der für alle Mitgliedstaaten neoliberale Reformen technokratisch festlegen soll.
Während in Südeuropa linke Bewegungen und Parteien wie Podemos und Syriza dagegen aufbegehren, drückt sich in Deutschland das Gefühl politischer Ohnmacht vor allem über rechtspopulistische Bewegungen wie die AfD und PEGIDA aus.
Warum schafft es die gesellschaftliche Linke in Deutschland nicht mit einer emanzipatorischen Kritik an der autoritär-neoliberalen EU-Politik zu überzeugen? Ist ein breites Aufbegehren gegen die neoliberale Offensive möglich, ohne dabei in nationalistische Denkmuster zu verfallen?
Kann ziviler Ungehorsam wie bei Blockupy an die Unzufriedenheit der Bevölkerung anknüpfen, oder wirkt er abschreckend? Was sind abstrakte Solidarität und Symbolpolitik wert?

