
KEERFA , 3.2.2026:
>Der Krieg der Regierung gegen Geflüchtete hat vor der Küste von Chios neue Opfer gefordert. Laut den Aussagen von Giorgos Daniil, Bürgermeister von Oinousses, gegenüber ertnews sei das Boot der Küstenwache „auf Patrouille gegangen, habe das Boot der Geflüchteten innerhalb unserer Hoheitsgewässer entdeckt und versucht, die Einfahrt zu verhindern“ …
Dies ist eine klare Beschreibung der kriminellen Linie der „Abschreckung mit allen Mitteln“, die die Regierung konsequent umgesetzt hat und die inzwischen das offizielle modus operandi der Küstenwache und des Hafenamts darstellt. Wie Th. Plevris, für die Verfolgung von Migranten, einst sagte: Es müsse Tote geben, um die Botschaft zu senden, dass sie nicht kommen sollen.
Garant für die Fortsetzung dieser Verfolgungstaktik, die Menschenleben kostet, ist der derzeitige Chef der Küstenwache, T. Kontizás, der auch in das tödliche Schiffsunglück-Verbrechen von Pylos mit 600 und mehr ertrunkenen Geflüchteten verwickelt ist – ein Fall, für den er zusammen mit weiteren 20 Offizieren der Küstenwache strafrechtlich verfolgt wird.
Was ist geschehen? Werden wir wieder dasselbe Band aus Lügen hören? Hat erneut das Schlauchboot das schwer bewaffnete Schiff der Küstenwache „gerammt“? Wie kam es dazu, dass das Boot der Geflüchteten mit Frauen und Kindern kenterte? Warum wurde das Boot nicht in den Hafen gebracht, sondern zum Kentern gebracht?
Tragisch ist, dass weiterhin weitere Geflüchtete vermisst werden, während laut Informationen die Föten der zwei schwangeren Frauen, die ins Krankenhaus gebracht wurden, keine Lebenszeichen zeigen.
Diese Regierung hat jeden Rekord an Zerstörung gebrochen – an Tötungen, die sie als „Unfälle“ bezeichnet: von Pylos und Tempi bis zu den zwei toten Arbeitern auf der Baustelle von Elliniko und der Biolanta-Fabrik mit fünf verbrannten Arbeiterinnen.
Es ist Zeit, Schluss zu machen mit der Regierung der Mörder von Tempi, von Pylos, von Biolanta – mit der Regierung, die rassistische Todesfallen für Geflüchtete, schwangere Frauen und Kinder errichtet hat.
Entfernt endlich den Chef der Küstenwache, T. Kontizás, und beseitigt die kriminelle Politik der geschlossenen Grenzen, die Menschenleben kostet.
Offene Grenzen für Geflüchtete, Asyl – und keine mörderischen Verfolgungsjagden.
Aktionsversammlung, Samstag, 7.2., 18 Uhr, ROMANTSO, Anaxagora 3–5, Omonia
KEERFA – BEWEGUNG „VEREINT GEGEN RASSISMUS UND DIE FASCHISTISCHE BEDROHUNG“<
(Η «αποτροπή» του Λιμενικού του Τ.Κοντιζά δολοφόνησε 14 πρόσφυγες στη Χίο )

