Das zweite Ende des Alptraums

UPD. Am 8. September schrieben wir „die Party ist zu Ende“. Leider fand die Qual noch eine Fortsetzung. Kasselakis bezeichnete sich weiterhin als Vorsitzenden von Syriza – in schlechter Trumpscher Manier – obwohl er gerade abgesetzt worden war. Er ging sogar so weit, ohne Substanz juristisch gegen Syriza vorzugehen. Heute platzte dem ZK der Kragen: Er schloss Kasselakis von der Kandidatur zur Wahl des Vorsitzenden aus. Seine Chancen, wieder als Vorsitzender gewählt zu werden, waren groß, weil er wieder – wie bei seiner Wahl im letzten Jahr – vor allem auf Stimmen von Nicht-Parteimitliedern (die mitstimmen können) setzte.
Kasselakis gibt noch nicht auf. Er setzt jetzt darauf, beim Kongreß von Syriza, der vom 8. bis 10. November stattfinden soll, eine Mehrheit der Delegierten hinter sich zu bringen. Der Kongress könnte ihm wieder erlauben, für das Amt des Vorsitzenden zu kandidieren, weil es das höchste Gremium der Partei ist. (Quelle efsyn)
Es kann gut sein, dass Kasselakis Syriza auch dann noch mehr beschädigen wird, wenn er bei diesem Kongress scheitert. Er könnte dann eine eigene Partei gründen.

Siehe Beiträge zu Kasselakis: https://griechenlandsoli.com/?s=Kasselakis+

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