Fluch der Olympiade?

Das Athener Olympiastadion während der Olympiade 2004

Von Wassilis Aswestopoulos, Cashkurs 12.10.2023:
Olympische Spiele – Fluch oder Segen?
Die Olympischen Spiele von 2004 waren in vielerlei Hinsicht ein Wendepunkt für Griechenland. Sie trugen zur Staatspleite bei und haben auch heute noch weitreichende negative Folgen. Ob es für Berlin, dass sich um die Spiele 2036 oder 2040 bewirbt, besser laufen wird?
Diesmal geht es um das emblematische Athener Olympiastadion, das Velodrom und eine zentrale Fußgängerbrücke. Alles Werke des weltberühmten Architekten Santiago Calatrava. Dass die Verantwortlichen in Griechenland zugeben mussten, dass sie das Wartungshandbuch des Stararchitekten verloren haben, ist ein pikantes Detail des Dramas. Selbst die Erfinder der Olympischen Spiele haben es nicht geschafft, aus der Austragung der Spiele Kapital zu schlagen.
„Brot und Spiele“ heißt spätestens seit der Römerzeit das Konzept vieler Politiker, wenn es darum geht, sich beim Volk beliebt zu machen. Erfahrungsgemäß werden Spiele umso pompöser, wenn es an Brot mangelt. Die eigene Stadt als Herz der (sportlichen) Welt zu präsentieren ist eine große Versuchung. Noch immer ist nicht bekannt, was die Spiele Griechenland wirklich gekostet haben. Kleinster Nenner vieler Schätzungen sind Summen von knapp 20 Milliarden Euro.“
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