Ausführliche Analyse der Brandkatastrophe in Mati

Von Niels Kadritzke, le monde diplomatique, 13. August 2018, letzte Änderung: 20. August 2018
Verbrannte Erde, verbrannte Regierung
Am Ende meines letzten Textes habe ich einen zweiten Teil angekündigt, der die Entwicklungen in der Mazedonien-Frage und deren Auswirkungen auf die griechische Politik untersuchen sollte. Das Versprechen datiert vom 23. Juli. Am selben Tag brach im Osten Attikas ein Waldbrand aus, der auf bewohnte Gebiete übergriff und 95 Todesopfer forderte (Stand vom 13. August). Die Tragödie hat nicht nur landesweit Bestürzung und Trauer ausgelöst, sondern auch die politische Szene dramatisch verändert. Die Regierung Tsipras sieht sich wegen ihres Krisenmanagements von allen Seiten angegriffen. Teils zu Recht, teils zu Unrecht, denn zu den schärfsten Kritikern gehören die politischen Kräfte, die in den letzten Jahrzehnten die Bedingungen für „Natur“katastrophen wie Waldbrände, Überflutungen und Erdrutsche geschaffen haben. Deshalb reicht es nicht aus, das Versagen der staatlichen Mechanismen an diesem schwarzen Montag zu untersuchen. Mit diesem Beitrag versuche ich, die gesellschaftlichen Bedingungen und das Verhältnis von Staat und Bürgern darzustellen, die den schwarzen Montag von Attika möglich gemacht haben.“ weiterlesen

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