WANN | Donnerstag, den 23.08.2018, 18:00 Uhr – 21:00 Uhr
WO | Museum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin
Innerhalb der Veranstaltungsreihe: Europäische Kulturtage: Thessaloniki | Facetten einer Stadt
Einst war das multikulturelle Thessaloniki ein Zentrum blühenden jüdischen Lebens in Europa. Während der Okkupation durch das damals nationalsozialistische Deutschland wurde die jüdische Bevölkerung fast vollständig ausgelöscht. Maria Kavala und Tobias Blümel erzählen diese Geschichte vom Aufstieg und gewaltsamen Ende des „Jerusalem des Balkans“.
In der folgenden Podiumsdiskussion richten Leon Saltiel, Maria Kavala und Tobias Blümel ihren Blick auf die Nachkriegszeit bis zur Gegenwart, insbesondere auf: Heimkehr von HolocaustÜberlebenden nach Thessaloniki; Verharmlosung der Verbrechen auf deutscher Seite und Schweigen zur Kollaboration auf griechischer Seite; Antisemitismus; Geschichtslegenden; Rückerstattung und Entschädigung.
Anschließend berichtet Leon Saltiel über das heutige jüdische Leben in Thessaloniki und die zunehmenden Bemühungen von Griechen und Deutschen um Aufarbeitung der Vergangenheit.
In der folgenden Podiumsdiskussion richten Leon Saltiel, Maria Kavala und Tobias Blümel ihren Blick auf die Nachkriegszeit bis zur Gegenwart, insbesondere auf: Heimkehr von HolocaustÜberlebenden nach Thessaloniki; Verharmlosung der Verbrechen auf deutscher Seite und Schweigen zur Kollaboration auf griechischer Seite; Antisemitismus; Geschichtslegenden; Rückerstattung und Entschädigung.
Anschließend berichtet Leon Saltiel über das heutige jüdische Leben in Thessaloniki und die zunehmenden Bemühungen von Griechen und Deutschen um Aufarbeitung der Vergangenheit.
Maria Kavala, Historikerin aus Thessaloniki
Tobias Blümel, Historiker aus Berlin
Leon Saltiel, Mitglied des Zentralrats der Juden Griechenlands
Hilde Schramm, Moderatorin, Respekt für Griechenland e.V.
Tobias Blümel, Historiker aus Berlin
Leon Saltiel, Mitglied des Zentralrats der Juden Griechenlands
Hilde Schramm, Moderatorin, Respekt für Griechenland e.V.
Kurze Pause
20 Uhr: Dokumentarfilm: Salonica – City with Amnesia / Dauer: 12 Minuten
Der Film erzählt vom Vergessen und dem Ringen um Erinnerung des jüdischen Teils
der Geschichte der Stadt Thessaloniki.
D/GR, 2016, Regie: Max Geilke, Mario Forth
Gespräch zum Film mit Max Geilke
Der Film erzählt vom Vergessen und dem Ringen um Erinnerung des jüdischen Teils
der Geschichte der Stadt Thessaloniki.
D/GR, 2016, Regie: Max Geilke, Mario Forth
Gespräch zum Film mit Max Geilke
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
Heinrich Böll Stiftung – Büro Thessaloniki
und Respekt für Griechenland e.V.
In Kooperation mit Hellas Filmbox
Heinrich Böll Stiftung – Büro Thessaloniki
und Respekt für Griechenland e.V.
In Kooperation mit Hellas Filmbox
Kosten: kostenfrei | Anmeldung: nicht erforderlich

