1. Bericht aus Idomeni: Katastrophe in Wartezustand

refugeesupportteam, 1. März 2016:

Idomeni, September 2015

Idomeni, September 2015
Foto: Brian E. Janßen

„Seit Montag sind drei unserer Aktiven in Idomeni direkt an der griechisch-mazedonischen Grenze. Dort müssen seit mehreren Wochen Tausende Geflüchtete ausharren. Mazedonien hält seinen Grenzübergang geschlossen oder lässt nur wenige Geflüchtete hinein. Die Situation ist angespannt und die Lebensbedingungen unzumutbar.

Bereits auf der Autobahn, kurz vor der letzten Abfahrt vor Mazedonien, fallen viele Menschen auf, die mit schweren Gepäck zu Fuß unterwegs sind. Ihr Ziel ist ein Gelände bei dem kleinen Ort Idomeni. Um ein Refugeecamp herum haben Geflüchtete aus Platzmangel provisorisch hunderte Zelte aufgebaut – es ist laut, dreckig, chaotisch. Bei Regen versinkt das Gelände im Schlamm. Überall laufen Kinder herum, schlafen Menschen im Freien oder selbst gebauten Unterkünften. Rund um die Uhr kommen weitere Menschen im Minutentakt hinzu.“

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