„Sie nehmen in Kauf, dass noch mehr Flüchtlinge ertrinken!“

„Der Druck, mit dem Griechenland veranlasst werden soll, seine Seegrenzen in der Ägäis strikter zu kontrollieren, nimmt ein Ansteigen der ohnehin hohen Zahl von Todesfällen unter den Flüchtlingen und Migranten in Kauf“ –  Gastbeitrag von Nikos Xydakis, dem stellvertretenden Minister für Europaangelegenheiten, zuständig für Flüchtlingsfragen (auf stern.de)

FußballerAlle Spieler des Fußballspiels zwischen Larissa and Acharnaikos setzten sich am 29.1.2016 nach dem Anpfiff auf den Boden, um gegen die Flüchtlingspolitik der EU zu protestieren.
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„Seit einigen Tagen wird von verschiedenen Seiten versucht, Griechenland zu isolieren und als Hauptursache für die gegenwärtige Flüchtlingskrise darzustellen. Entsprechende Meinungen sind von Politikern zu hören, die ganz unterschiedlichen europäischen Parteien angehören und für ihre extremen Ansichten bekannt sind. Unglücklicherweise befinden sich auch einige Regierungsvertreter darunter. Mit ihren durchsichtigen Manövern wollen sie politisches Kapital aus der aktuellen Situation schlagen und nehmen dafür billigend in Kauf, dass fremdenfeindliche Ressentiments in der Bevölkerung geschürt werden. Nach Vorstellung dieser Politiker soll sich die Europäische Union aus ihrer Verantwortung für die Geschehnisse herausstehlen. Dabei sollte allen Beteiligten klar sein: Die kollektive Verantwortung aller Europäer besteht darin, dass sie in den vergangenen fünf Jahren die Augen vor der Flüchtlingsproblematik, d. h. dem Bürgerkrieg in Syrien und der daraus resultierenden beispiellosen humanitären Krise, verschlossen haben.“  weiterlesen

 

 

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