Analyse der griechischen Wahl vom September 2015

Wahl Sept.Eine ausführliche Analyse der Wahlergebnisse zum griechischen Parlament im September 2015 von Andreas Karitzis. Rosa Luxemburg Stiftung

„Im ersten Artikel haben wir die Daten der Wählerbewegungen und der Zunahme der Wahlabstinenz aufgezeigt. Mit ihrer Entscheidung zu schnellen Neuwahlen ist es SYRIZA gelungen, mit der Aura «hart» geführter Verhandlungen in den Wahlkampf zu gehen, ohne dass die Folgekosten der letztlich getroffenen Gläubigervereinbarung bereits spürbar geworden wären (und behauptete damit den Rückhalt in den einfachen Bevölkerungsschichten). Sie weitete ihren Einfluss in gemäßigteren Wählermilieus aus, während der Großteil ihrer von der Vereinbarung enttäuschten Unterstützer, sie entweder nach einer in letzter Minute getroffenen Wahlentscheidung wiederwählte, oder der Wahl fernblieb. Andererseits scheint die Wahlabstinenz einen strukturellen Charakter anzunehmen, was sich darin äußert, dass die demokratischen Institutionen bedingt durch ihre vom dritten Memorandum geforderte deutliche Beschneidung kaum noch funktionieren, bzw. dass die Volkssouveränität selbst aufgehoben ist.“ zum zweiten Artikel

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