Athen musste für IWF-Rückzahlung Notfallreserve nutzen

DebtSlavesGriechenland hat für die Rückzahlung von 750 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) auf eine Notfallreserve der griechischen Zentralbank zurückgegriffen. Das Anzapfen des Dringlichkeitsfonds für »außergewöhnliche Bedarfsfälle« habe Notenbankchef Giannis Stournaras selbst vorgeschlagen, verlautete am Dienstag aus Zentralbankkreisen in Athen. Die linksgeführte Regierung hatte am Montag die 750 Millionen Euro an den IWF überwiesen. Auf dem Notfallkonto der griechischen Zentralbank lag nach Angaben Stournaras‘ bis zum Montag eine Reserve von 660 Millionen Euro. Die Institution hatte sich mit der Regierung und dem IWF darauf geeinigt, dass das Geld zur Begleichung der Schulden beim IWF genutzt werden konnte, hieß es aus den Zentralbankkreisen. Die verbliebenen 90 Millionen Euro kamen direkt aus der Staatskasse. In einer eigenen Erklärung teilte die Regierung am Dienstag mit, Kommunen und öffentliche Einrichtungen hätten bei der Zentralbank 600,3 Millionen Euro deponiert. Die Regierung hatte sie zuvor verpflichtet, ihre Reserven bei der Bank einzulagern, damit sich der Staat das Geld zur Überbrückung seiner kurzfristigen Finanzengpässe leihen kann.“

Neues Deutschland vom 12.15.2015

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