Die EZB zieht die Daumenschrauben an

Gestern Abend (am 04. Feb.) entschied die Europäische Zentralbank (EZB), griechische Staatsanleihen nicht mehr als Sicherheiten für Bankkredite zu akzeptieren. Die Banken werden, falls diese Entscheidung ab dem 11. Feb. greift, immer noch die Möglichkeit haben, über Notfallliquidität Kredite von der EZB zu bekommen. Allerdings zahlen sie dann 1,55 Prozent Zinsen, anstatt 0,05 Prozent wie jetzt.

Man kann diese Entscheidung als Machtdemonstration und Druckerhöhung der EZB gegenüber der griechischen Reginerung verstehen. Die reagierte entsprechend: >Regierungssprecher Gavriil Sakellaridis sagte am Donnerstag im griechischen Fernsehen zum EZB-Beschluss: «Wir lassen uns nicht erpressen. Wir haben ein Mandat vom griechischen Volk erhalten.»> (http://www.fr-online.de/wirtschaft/griechenland-athen-laesst-sich-nicht-erpressen,1472780,29756290.html)

Mehr Infos zur Entscheidung der EZB: http://www.bloomberg.com/news/videos/2015-02-05/ecb-steps-up-financial-pressure-on-greece

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