Die Verhandlungen in Paris zwischen der Regierung und der Troika führten zu nichts. Das zwingt die Regierung, ihr seit Monaten herausposauntes Ziel, sich zum Ende des Jahres aus der Abhängigkeit von der Troika zu befreien, aufzugeben. Sie gibt dies aber nicht zu, sondern spricht von einer Verzögerung „um Tage“ und „aus technischen Gründen“. Die Gründe sind allerdings alles andere als technisch. Es geht darum, dass die Troika weitere massive Asuteritätsmaßnahmen fordert. Die griechische Regierung weiß aber, dass die Bevölkerung diese Maßnahmen nicht hinnehmen würde. Die Regierung fürchtet sich davor, von einer Syriza-Regierung abgelöst zu werden, wenn sie weitere Zugeständnisse gegenüber der Troka machen würde.
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