„Griechenland bringt Teilverkauf von Telekomfirma OTE auf den Weg“

Handelsblatt 13.2.2018:
Privatisierung. Griechenland bringt Teilverkauf von Telekomfirma OTE auf den Weg.
Im Zuge der griechischen Privatisierungen wurde der Verkauf von Anteilen am Telekomkonzern OTE eröffnet – auch unter Mitwirkung der Deutschen Telekom.
Athen. Die griechische Privatisierungsagentur hat das Bieterverfahren zum Verkauf von Anteilen am Telekomkonzern OTE eröffnet. Investoren könnten ihre verbindlichen Offerten für die zum Verkauf stehenden fünf Prozent bis zum 15. März einreichen, teilte die Agentur am Dienstag mit. Großaktionär von OTE ist die Deutsche Telekom, die 40 Prozent hält. Sie hat bei dem Verkauf ein Mitspracherecht.“  weiterlesen im Handelsblatt

 Zur Privatisierung in Griechenland siehe den Beitrag von Ralf Kliche

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Eine Antwort zu „Griechenland bringt Teilverkauf von Telekomfirma OTE auf den Weg“

  1. kokkinos vrachos schreibt:

    Greece sells stake in telecoms operator OTE to Deutsche Telekom
    http://www.ekathimerini.com/229138/article/ekathimerini/business/greece-sells-stake-in-telecoms-operator-ote-to-deutsche-telekom

    Deutsche Telekom erhöht Beteiligung an OTE in Griechenland auf 45 Prozent
    Der Telekommunikationsnetzbetreiber Deutsche Telekom AG (DTAG) hat für einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag eine Erhöhung der Beteiligung am griechischen TK-Carrier OTE durchgeführt.
    http://www.it-times.de/news/deutsche-telekom-erhoht-beteiligung-an-ote-in-griechenland-auf-45-prozent-128919/?utm_source=finanznachrichten.de&utm_medium=CustomFeed

    Alle Vorteile bleiben beim Konzern, alle Nachteile beim Staat – das ist das Rezept, nach dem die Privatisierung des griechischen Staatsvermögens vorgenommen wird, eine mit keinem Feigenblatt mehr verhüllte Form des Kolonialismus. Im Rahmen einer »Treuhandanstalt« sollen die Privatisierungen durchgesetzt und damit der Ausverkauf Griechenlands forciert werden, sowie die Überführung staatlichen Eigentums in einen Treuhandfonds, der weitestgehend der staatlichen Souveränität Griechenlands entzogen wird. Bedurfte es früher noch einer Armee, um sich einen fremden Staat untertan zu machen, reichen dazu heute die Akteure der Troika und ihre Privatisierungsgesellschaft TAIPED/HRADF (griechische Treuhand). Auch hat die Troika durchgesetzt, dass der Vorstand des Privatisierungsfonds in Griechenland nicht gerichtlich belangt werden kann.

    Bis jetzt wurden alle Privatisierungs-Objekte weit unter Preis verschärbelt. Der Erlös der Privatisierung fliesst direkt in die Schuldenrückzahlung. Die Bevölkerung sieht nichts vom Geld. Die Gewinner sind jene, die sich griechisches Eigentum zu Niedrigpreisen aneignen und Zugang zu Monopolsektoren bekommen werden.

    Die Liste der einzelnen Privatisierungsprojekte ist endlos. Es handelt sich schlicht um einen umfassenden Ausverkauf nationalen Eigentums, von dem private und staatliche (Fraport!) Unternehmen im Ausland profitieren.

    Die Troika hat in der Syriza für jegliche Austeritätspolitik einen hervorragenden Partner gefunden.

    vg, kv

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