Dank aus Thessaloniki für die Wasser-Petition

Yiorgos Archontopoulos am 21. Februar 2017 in Berlin

Yiorgos Archontopoulos, der Präsident der Gewerkschaft der Wasserwerke von Thessaloniki (SEEYATH), bedankte sich am 29.07.2017 per E-Mail für die Unterstützung durch die Petition gegen die Privatisierung des Wassers:
„Liebe FreundInnen und GenossInnen,
Am 19.7. wurden die 190.000 Unterschriften ausgehändigt, die von euch zur Unterstützung unseres Kampfs gesammelt worden sind.
Wir sind dankbar, weil in so einer schwierigen Zeit, in welcher sich unsere Kampagne befindet (die Regierung hat kapituliert und privatisiert ständig, was die meisten von uns zur Verzweiflung geführt hat), hat eure Mobilisierung uns dazu motiviert, weiter zu machen.
Wenn möglich, hätten wir gerne eine Kopie der Ankündigung, welche ihr an Thomas Wieser gegeben habt, sowie ähnliche Unterlagen, die für uns nützlich wären, wie z.B. eine Bestätigung über die Unterschriften. Diese könnten wir dann übersetzen und an die zuständigen Minister für das Wasser abgeben.
Ich finde keine Worte, um meine Gefühle über unsere Erlebnisse mit den Deutschen FreundInnen auszudrucken.
Es ist nicht das erste Mal, dass eure Solidarität uns hilft. Durch eure Mobilisierung für das Wasserreferendum, für VIOME oder für die Sozialpraxis, habt ihr bis heute viel Zeit, Geld und Mühe für uns hier am anderen Ende Europas geopfert.
Ich bin stolz, euch kennengelernt zu haben. Ich weiß, dass ich all das, was ihr uns gegeben habt, niemals zurückzahlen kann. Ich hoffe, ich kann diese Solidarität, die ich von euch erhalten habe, anderen Mitkämpfern rüberbringen, die es so nötig haben.
Gleichzeitig versuche ich allen zu vermitteln, dass Deutschland nicht die Banken, die Weltkonzerne oder Schäuble ist, sondern Deutschland seid ihr, die Menschen.

Efcharisto!
Yiorgos

PS: No I did n’t learn German (unfortunately) but it was important to me to thank you in your language! I must thank here Dionisis who did the translation.
*Please share this mail to everyone who helped to this campaign (and I forgot to put his/her mail).“

—————————-

Yiorgos Archontopoulos ist auch im Video zu sehen und zu hören: HIER

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Dieser Beitrag wurde unter Privatisierungen, Soli-Aktionen, Soligruppen, Wasser als Menschenrecht veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Dank aus Thessaloniki für die Wasser-Petition

  1. Johann Trammer schreibt:

    Keine Privatisierung für Wasser

    Gefällt 1 Person

  2. Das sind tatsächlich mal Gute Nachrichten aus Griechenland!!! 😉🖒✊💙☺

    Παρακαλώ, Yiorgos! Keine Wasserprivatisierung! 💧✊

    Gefällt mir

  3. Hat dies auf meinesichtweise rebloggt und kommentierte:
    Parakalo, Yiorgos! Keine Wasserprivatisierung!

    Weder in Griechenland, noch sonstwo innerhalb der EU!

    Dank aus Thessaloniki für die Wasser-Petition!

    Veröffentlicht am 31. Juli 2017 von georgbrzoska.

    Yiorgos Archontopoulos am 21. Februar 2017 in Berlin:

    Yiorgos Archontopoulos, der Präsident der Gewerkschaft der Wasserwerke von Thessaloniki (SEEYATH) bedankte sich am 29.07.2017 per Mail für die Unterstützung durch die Petition gegen die Privatisierung des Wassers:

    „Liebe FreundInnen und GenossInnen,

    Am 19.7. wurden die 190.000 Unterschriften ausgehändigt, die von euch zur Unterstützung unseres Kampfs gesammelt worden sind.

    Wir sind dankbar, weil in so einer schwierigen Zeit, in welcher sich unsere Kampagne befindet (die Regierung hat kapituliert und privatisiert ständig, was die meisten von uns zur Verzweiflung geführt hat), hat eure Mobilisierung uns dazu motiviert, weiter zu machen.

    Wenn möglich, hätten wir gerne eine Kopie der Ankündigung, welche ihr an Thomas Wieser gegeben habt, sowie ähnliche Unterlagen, die für uns nützlich wären, wie z.B. eine Bestätigung über die Unterschriften. Diese könnten wir dann übersetzen und an die zuständigen Minister für das Wasser abgeben.

    Ich finde keine Worte, um meine Gefühle über unsere Erlebnisse mit den Deutschen FreundInnen auszudrücken.

    Es ist nicht das erste Mal, dass eure Solidarität uns hilft. Durch eure Mobilisierung für das Wasserreferendum, für VIOME oder für die Sozialpraxis, habt ihr bis heute viel Zeit, Geld und Mühe für uns hier am anderen Ende Europas geopfert.

    Ich bin stolz, euch kennengelernt zu haben. Ich weiß, dass ich all das, was ihr uns gegeben habt, niemals zurückzahlen kann. Ich hoffe, ich kann diese Solidarität, die ich von euch erhalten habe, anderen Mitkämpfern rüberbringen, die es so nötig haben.

    Gleichzeitig versuche ich allen zu vermitteln, dass Deutschland nicht die Banken, die Weltkonzerne oder Schäuble ist, sondern Deutschland seid ihr, die Menschen.“

    Efcharisto!
    Yiorgos

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