Wie Merkel 2015 die Unterwerfung Griechenlands gegen Macron durchsetzte

„Drei Monate nach meinem Rücktritt, im Oktober [2015], habe ich Emmanuel [Macron] in Paris wieder getroffen. Er erzählte mir, dass er bei einem Spitzentreffen vor seinem gescheiterten Vermittlungsversuch [im Juni 2015] mit Alexis meine Position vertreten habe, dass der Griechenland-Deal der Troika eine moderne Version des Versailler Vertrages darstelle. Merkel hörte das und wies – laut Emmanuel [Macron] – Hollande an, ihn aus den Griechenland-Verhandlungen rauszuhalten. “
So schildert es Yanis Varoufakis in einem Beitrag in Die Zeit vom 6.5.2017 .

Keeptalkinggreece berichtet am selben Tag, Macron wolle den Kampf für eine Schuldenerleicherung Griechenlands anführen. Siehe HIER

 

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2 Antworten zu Wie Merkel 2015 die Unterwerfung Griechenlands gegen Macron durchsetzte

  1. bluecrystal7 schreibt:

    Ja… Ich verstehe Yanis Varoufakis zwar und weiß schon, was er damit aussagen möchte. Wir wissen im Prinzip alle, dass die deutsche Bundesregierung, vor allem Schäuble, eine sehr, sehr zweifelhafte Rolle beim Troika-Deal für Griechenland spielte. Das ist alles bekannt! 😞 Trotzdem sollte man aufpassen und jetzt nicht darauf reinfallen, dass sich #Macron als der große Griechenland-Unterstützer schlechthin gibt, der er in Wirklichkeit vielleicht gar nicht ist…

    Er ist vielmehr ein „falscher Prophet“, ähnlich wie „Sankt Martin“ Schulz…

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  2. RA - Prof. Dr. Ioannis Chatzisavvas schreibt:

    RA – Prof. Dr. jur. Yannis Chatzisavvas
    Staats-, Verfassungs- und Verwaltungsrecht
    Rechts- und Sozialphilosophie – Medienrecht
    E-Mail:

    VÖLKERELEND (vs. VÖLKERMORD) in Griechenland (oder)
    GRIECHENLAND: DIE FINANZIERUNG DES VERBRECHENS

    A)

    Das griechische Volkselend haben ursprünglich korrupte griechische Politiker, korrupte griechische Höchstrichter, korrupte griechische Beamte (in Athen und Brüssel), korrupte griechische Universitätsprofessoren – und insbesondere Universitätsrektoren, korrupte griechische Unternehmer, korrupte Griechische Journalisten und Publizisten p r o d u z i e r t .

    Es ist bereits die siebte (7.) Staatspleite des Landes in den letzten 200 Jahren. Spätestens alle 30 Jahre, also jede Politiker-, Richter-, Beamtengeneration hat in ihrer Dienstzeit eine Pleite verursacht.

    So ist und war auch dieses (siebte) Mal Geld in die Hände der jetzigen Repräsentanten des griechischen Staates, der Verwalter des Staatsapparats, in die Hände der Verwalter und Inhaber der drei (bzw. vier) Staatsgewalten, der Exekutive, Legislative, Indikative (und Publizisten / Medien) gelangt, r e i n e

    FINANZIERUNG DES VERBRECHENS und
    FINANZIERUNG DER VERBRECHER (Pleitegeier)

    Der Ministerpräsident Karamanlis nannte sie (sinngemäß):
    „Zuhälter der Staatsmacht, die das Land regieren“.

    Es handelt sich also um Gelder, die sowohl der griechische, als auch später und insbesondere jetzt der europäische Bürger und ehrliche Steuerzahler zahlen musste und weiterhin zahlen muss.

    Hier also zunächst die (einige) Fakten:

    • Einem BIP (Brutto-Inlands-Produkt) von 180 Milliarden Euro/Jahr stehen gegenüber

    1) 81 Milliarden Euro Schwarzwirtschaft (Quelle: Griechischer Industrieverband)
    2) 76 Milliarden besitzen 700 Personen, auf Schweizer Bankkonten ( Schwarzgeld)
    3) 120 leergefegte Sparkonten auf griechischen Banken (zwischen 2012 – 2014 Krisenjahre)
    4) 30 Milliarden Euro rückständige bzw. hinterzogene Sozialversicherungsbeiträge bei den Renten- und Krankenversicherungskassen

    5) 106 Milliarden (und mehr) rückständige, hinterzogene Steuern – ohne Schwarzwirtschaft
    5 a) 4.173.206 Steuerhinterzieher (unbezahlte fällige Steuern)
    5 b) 70 Milliarden Steuerschulden allein von 39.000 Bürgern: Um die geht es hauptsächlich, wenn es um Rettungspakete geht, die drei Griechen-Generationen schulden und tilgen müssen. Bis 2115
    6.) 110 Milliarden (notleidende) faule private Kredite bei Banken infolge von massivem Kreditbetrug-„Meeres-Darlehen“ verschwinden in den Ozeanen
    7) 76 Milliarden EU-Subventionen verschlungen in dunklen Kanälen
    8) 450 Milliarden Staatsschulden (inkl. ELA bzw. EZB-Bankenliquidität)
    9) 60 Milliarden – Steuergelder – für die Refinanzierung griechischer (3-Mal-Pleite) Banken
    10) 42 Milliarden eingefrorene Kredittilgungen (von ESFM und ESM) bis 2022
    11) 220 Milliarden Euro Zuschüsse – seit dem Euro-Beitritt – an die Rentenkassen aus geliehenen Steuergeldern über Staatsanleihen und Staatskredite bei der EU und IWF
    12) 470 Milliarden latentes Defizit der Rentenversicherung, trotz staatlicher Zuschüsse von über 500 Milliarden bis 2060
    13) Schätzungsweise 30.000 Griechen haben 75 Milliarden Euro Steuerschulden – hinterzogene Steuern – 90 Milliarden faule Kredite bei Banken, 25 Milliarden hinterzogene Sozialversicherungsbeiträge.
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sind es dieselben 30.000 Betrüger, die Auslands-Bank-Konten besitzen, die EU-Subventionen geplündert haben, die 65 – 70 Milliarden Euro Schwarzwirtschaft betreiben und die leergefegten Gelder der Bankkonten in Matratzen verstecken. Lt. Steuereinziehungsbehörde sind es sogar nur etwa 7.800 Bürger. Denn die Masse aus den 4.300.000 Steuerschuldnern schuldet jeweils unter 500 Euro, manche auch nur 50 Euro.
    14) Eine einfache Frage: Wohin sind die über 100 Milliarden Euro der von den Banken abgehobenen Spareinlagen gegangen, wenn:
    a) keine Steuerschulden beglichen worden sind, eher sind diese in der maßgeblichen Zeit gestiegen
    b) keine Bankschulden privater Haushalte getilgt sind, stattdessen die inzwischen Nicht- Bedienten Kredite – faulen Kredite – gewachsen sind
    c) keine Investitionen getätigt wurden, sondern zurückgegangen sind – also offiziell Nicht- Sparen – Nicht-Investieren
    d) Sozialversicherungsschulden – Beitragsrückstand – nicht zurückgefahren sind
    e) In den Konsum höchstens 10 % davon gegangen sind, weil auch die Konsumumsätze Verluste ausweisen

    Was übrig bleibt, sind Bankschließfächer, Matratzen und Truhen, aber auch Schwarzwirtschaft – und Schwarzgeld.

    Das dürfte m.E. auch der Grund sein, weswegen die Menschen nicht auf die Straße gehen – keine sozialen Unruhen – weil sie noch zu Essen haben und weswegen die Gesellschaft sich so konditioniert gegenüber der „fortschreitenden vielgepriesenen Verarmung“ verhält bzw. zurückhält. Neben der tiefen Frustration scheint es, als ob sich noch keine kritische Masse von Abfalleimer-Ernährern gebildet hat, trotz immenser Anstrengung der Politiker und Eliten in unseren Landen. Sie produzieren bzw. wollen Hungrige produzieren, um Kampfmassen gegen die Kreditgeber hervorzubringen.

    Der größte Fehler europäischer Staatsmänner und –frauen ist, dass sie bei Griechenland in denselben Demokratiekategorien und sonstigen Geisteskategorien, wie sie in Europa herrschen, denken und handeln. Dem ist keineswegs so, denn etwa Partei ist nicht gleich Partei. Geschweige denn demokratische Partei, weil sie sich so nennt.

    So schreibt etwa Perikles Vallianos, Professor für Politische Philosophie an der Universität Athen (TOVIMA 2/4/17, S. 23/3):

    <>

    Das wussten die Menschen nicht, haben es aber gespürt und deswegen artikulieren sie heute noch (vereinzelt) Lob- bzw./oder Rechtfertigungsreden.

    Dieser Parteienfeudalismus hat sich in Wahrheit 1974 „mit dem Sturz der Diktatur“ praktisch wieder restauriert und aufgerichtet. Auch das wissen die Menschen (noch nicht) aber sie spüren es. Abgesehen von den 5.000 bis 20.000 Griechen, die davon (vom Feudalismus orientalischer Prägung) direkt profitieren (Politiker, auch Lokalpolitiker, Beamte, Richter und selektiv Unternehmer), scharen sich (der Rest) die Menschen um diese Feudalherren, um ihre Gunst zu gewinnen, in Kenntnis von deren Omnipotenz und Grausamkeit und in der Hoffnung, vom Frass-Orgien-Tisch einige abfallende Brotkrümel zu ergattern bzw. die Hoffnung auf ein Brotkrümelsammelrecht. Viele werden permanent und familiär Abfalleimerernährte. Diese Scharen entwickeln so eine (Hass-) Liebes-Beziehung zu den Feudalherren wie die Prostituierte zu ihrem Zuhälter. Mal echte mal vorgespiegelte Liebe, aber offen bekundet und vorhanden.
    In Brüssel, wie in allen staatlichen Institutionen, haben die Feudalherren ihre Leute eingeschleust. Um auf Nummer sicher zu gehen!

    Der (konservative) griechische Philosoph (einer von vielen) Christos Giannaras (siehe Zeitung KATHIMERINI v. 6/11/2016, S. 23) schreibt:
     Das griechische Volk hat das „Gefühl Heimat“ verloren
     Das griechische Volk hat das „Gefühl von Gesellschaftszusammenhang“ verloren

    <>

    Das Wort „Staat“ repräsentiert für jeden Griechen einen Mechanismus der Verwesung, der Fäulnis, der Korruption, unterworfen/unterstellt der Logik der Parteiklientel-Politik der Beziehung des Staates zum Bürger.

    Ein ekelhafter, nur Wut erregender Staat, – Ministerien, Behörden, Gerichte, bzw. Minister, Beamte, Richter – Missgeburt und Missgeburten aus (Schutz) der „Omnipotenz der Untüchtigen“ (Anm. d. Verf.: Das Wort „A n u x i o k r a t i e“ kommt ebenso wie Demokratie aus dem Griechischen und

    bedeutet nicht die Herrschaft des Demos, des Volkes, sondern die Herrschaft der „Untüchtigen“, Unqualifizierten, der „Nullwertigen“). Missgeburt aus der Parteipolitik der ausschließlichen Versorgung der frecher weise „Untüchtigen“, der Anaxios, derjenigen „ohne Wert und Würde“, d.h. der Parasiten der Parteien; ein Staat, den jeder vernünftige Bürger als Gegner, als Feind, als Bedrohung seines Lebens und seiner Würde empfindet.

    Wir wählen (stimmen für) immer noch Parteien und Personen, die physischen Täter des Verbrechens einer wahnsinnigen, rasenden Überschuldung (Kreditaufnahme) (Kreditbetrug – Anm. d. Verf.), die nur zu Gunsten des Klientel- und Parteienstaates geschah. (Die eine und dieselbe „Partei der massiven Korruption“, nur unter verschiedenen – irreführenden – Namen auftretend.)

    Griechenland ist am Ende, besser „Griechenland ist beendet“ (und somit auch nur pures Senkblei für die Idee „Europa“ und den Rest der europäischen Länder).

    Die einzige Rettung wäre, diejenigen, die die Katastrophe (und das Elend, Volkselend) verursacht haben, aus der politischen Szene und den Hebeln der Macht zu entfernen und verschwinden zu lassen >>

    Selbst auf den Richterbänken der Gerichtssäle hat sich viel Niedertracht angehäuft, es herrscht dort ein dichtes Gedränge des Abschaums der griechischen Gesellschaft. Eine Fäulnis ohne Verfallsdatum.
    Die Korruption und die Schizophrenie als (einziger) Normalzustand.

    B)

    In der Folgezeit (ab Mai 2010, Zahlungsunmöglichkeit des Staates und Verlust der Kreditwürdigkeit und Kreditmöglichkeit) wurde diese Elendsmaschinerie von europäischen Staatsmännern und Staatsfrauen, durch noch mehr (faule) Kredite, durch noch mehr Geld (faktisch ohne Kontrolle) in die Hände derselben Korrupten, finanziert.

    So ist die griechische Tragödie eine europäische geworden (deren Ausgang noch offen ist), weil diese Staatsmänner und –frauen wohl mit den besten und nobelsten Absichten und großer Aufopferung (hohe Steuergeldbeträge) ihrer eigenen Bürger gehandelt haben dürften.

    Aber wie auch der amerikanische Bürgerrechtler H. D. Thoreau (der u.a. Gandhi, Martin-Luther King etc. inspirierte) sagte: <> Oder wie Jesus sagte <>. Aber diejenigen, die wissen, deren Zahl nicht unbeträchtlich ist, sind in Wirklichkeit nichts anderes als <>.

    Einige dieser Staatsmänner, wohl ungewollt und unbeabsichtigt, aber viele dennoch „billigend in Kauf genommen“, haben also gleich wie das Gesindel von der Zeit der Ansiedlung von Nordamerika gehandelt oder mitgewirkt. Mit dem Gesindel, das Hindernisse auf Eisenbahnschienen legte und anschließend die Reisenden beraubte, plünderte und mordete. Außer den individuellen Schicksalen

    dieser einzelnen Opfer hatte dieses Gesindel auch den gesellschaftlichen (Gesamt-) Fortschritt behindert und sowohl die kollektive Menschenseele, als auch die Seele der Individuen animalisiert, ja teilweise brutalisiert.

    Diese Staatsmänner und –frauen haben, ohne es zu wollen, aus wohl ihren noblen Motiven der christlichen Nächstenliebe heraus, sowohl bei Griechenland (Kriechenland wäre treffender), als auch bei (den) Flüchtlingen – überwiegend – mit (den) Zuhältern und Schleuserbanden gemeinsame Sache zu Lasten hilfloser Menschen (Flüchtlinge und Einheimische) gemacht. In den Gefängnissen sitzen Schlepper von 30.000 Flüchtlingen. Den Rest – allein Deutschland 1.100.000 und Schweden 1.700.000 – wer hat sie verschleppt?

    C)

    Griechenland ist ein entgleister Zug und an der Unglücksstelle wird man nur viel (überwiegend absichtlich als Erpressungsvehikel produziertes) gehacktes Menschenfleisch, vermischt mit Eisen- und Blechteilen, ausgelaufene Schmieröle, zerfetzte Kleider und stinkendes faules Blut vorfinden. Die Oligarchie selbst stieg mit dem gestohlenen Geld und ihrem schmutzigen Reichtum vorher aus, transferierte es ins Ausland, hat es in Matratzen und Bankschließfächern versteckt; korrupte Richter und Staatsanwälte bewachen es mit Argusaugen und eiserner Hand – unter Gebrauch von Handschellen und Feuerwaffen – mit Polizeigewalt – gegen jeden der es wagt, den Mund aufzumachen. Verstecke, bewacht von der Staatsgewalt, damit es einerseits legitimiert – legalisiert wird und andererseits damit es niemand dort herausholen kann; insbesondere der Fiskus nicht! Eine miliziöse Staatsgewalt im Dienste der „Kaste der Versorgten“.

    Und – noch tragischer und dramatischer für die Menschen: jeder Eurocent auch in der Zukunft wird dort landen – siehe etwa die Banden um und beim Arbeitsministerium gegen den Europäischen Sozialfond – ESF – und jeder Eurocent wird von der nächsten Pleite – die achte (8.) aufgefressen.

    D)

    Griechenland, inzwischen „Kriechenland“ hat nicht bloß den Beitritt (und Verbleib) in der Eurozone in betrügerischer Weise erschlichen durch falsche Statistikdaten (wiesen jahrelang ein Haushaltsdefizit von unter 3 % aus, um den Kriterien des Maastricht-Vertrages zu erfüllen, bzw. deren Erfüllung vorzutäuschen, während das wirkliche, das wahre Haushaltsdefizit bei 15,9 % lag). Schlimmer noch war, dass diese Gauner gegen ein Schmiergeld-Bakschisch-Regalo an die Bank Goldmann-Sachs von 100 Mio. Euro einen Teil der Staatsschulden über ein „legales“ aber schmutziges Derivatengeschäft versteckt hatten.

    Heute verlangt der damalige Finanzminister:
    1) unbeschränkte (aus Steuern finanzierte) Rettungsgelder von ESM – Europäischer Stabilitätsmechanismus
    2) unbeschränktes Geld für die Pleitebanken zur Rettung der Spareinlagen – wohl derjenigen, die von nicht zurückbezahlten Krediten stammen und
    3) die Verfügungsgewalt über dieses Geld beim „Eurogruppenchef“, einem potentiellen Gauner, oder einem Manipulierbaren oder Erpressbaren unter ihnen (siehe TOVIMA v. 4/12/16, S. 6/26).

    E)

    Gandhi setzte sich für die indischen Lakai(en), die sich aus fremden Abfalleimern ernährten, ein. Unsere Papandreou, Karamanlis, Samaras, Tsipras produzieren systematisch, planmäßig und mit Methode für ihre eigenen opportunen Zwecke neues frisches Lakai, Prekariat und „aus Abfalleimern ernährte Rentner“. Dieses Prekariat und Elend benutzen sie sodann als erpresserische Waffe gegen Merkel, Schäuble, Thomson, Lagarde u.a. um neue Kredite und Kreditschnitte zu verlangen oder bzw. zugleich, um gegen die Sündenböcke, etwa Deutsche, aufzuhetzen. Schlimmer: das Volk fällt darauf rein!

    So ist die Hetze insbesondere gegen Deutschland, eine, die neue politische Ideologie geworden, auf deren Basis politische Karrieren aufgebaut sind. Volkshetze als ideologisches Motiv und Fundament für Geld und Staatsmacht finanziert, subventioniert und gesponsert durch die (Hetze) Opfer selbst. Aischylos und Aristophanes hätten aus der Realitätsbeschreibung die perfekteste aller Tragödien geschrieben! (Merke: Tragödie, gleich Tragos = Bock, oder gleich Hymne des Bockes mittels eines Sündenbockes.)

    F)

    Griechenland bzw. davon das Kriechenland ist „superreich“!

    – Der ehemalige Ministerpräsident sagte bei seinen Wahlveranstaltungen (2010) – als der damalige Ministerpräsident durch die Wahlen, die er wegen der Krise und Schmiergeldskandale verloren wusste, die Flucht ergriffen hatte – „es gibt genug Geld“ <>. Zuvor hatte der Flüchtige gesagt „das Land wird von Zuhältern regiert“. Was für diese Kreise als Befreiungsschlag wirkte, denn <<Ist der Ruf einmal ruiniert, lässt sich’s Leben ungeniert“. Wie die Nager an den Stromkabeln haben sie alle Geldflüsse der Wirtschaft und des Fiskus abgenagt.

    – Eine Kommission des griechischen Parlaments hat nach einer Studie des Rechnungshofes des Landes dieselbe, die einen Betrug von 6 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfond auf (nur) 200 Tds. Euro reduzierte, so dass die Betrüger freigesprochen wurden, weil für diesen kleineren Betrag kürzere Verjährungsfristen gelten hat einen Geld- bzw. Schadensersatzanspruch gegen die Bundesrepublik von über 500 Milliarden Euro „berechnet“ und OLAF, Büro für die Betrugsbekämpfung in Brüssel, erteilte auf Grund der „vertrauensvollen Zusammenarbeit“ Ablasspapiere. Auch der Areopag (der griechische Bundesgerichtshof – BGH) hat einen Teil dieses Anspruchs festgelegt. – Es gab Stimmen darüber, das Goethe-Institut in Athen zu konfiszieren bzw. zu beschlagnahmen. Der Geist in Neugriechenland war schon immer „Insolvenzmasse“, Frass für die „Vollstreckungs- und Versteigerungsgeier“.

    – Eine betrügerische Bande behauptet, mit Hilfe von Richtern und Staatsanwälten Wertpapiere in Höhe von 600 Milliarden Euro zu besitzen und diese dem griechischen Staat geschenkt zu haben, welche die Bande jetzt treuhänderisch für die Bürger und den Staat hält. Mit diesen Papieren haben tausende Griechen versucht, darunter Bürgermeister und Kirchenleute, ihre Steuerschulden beim Finanzamt per außergerichtlicher notarieller und anwaltlicher Mahnung zu

    verrechnen. Weil die Finanzbeamten diese Verrechnung verweigerten, werden sie von Staatsanwälten strafrechtlich verfolgt. Es verkehrt zu viel Perversion in griechischen Amts-, insbesondere Justizstuben.

    Deshalb aufgepasst, es kann nicht ausgeschlossen werden, dass jemand von diesen Richtern und Staatsanwälten wegen der „offenen Reparationsschulden“ Deutschlands an Griechenland bei seinem nächsten Urlaub in Haft genommen wird.

    Griechenlands größtes Problem ist eines: Alle beklauen massiv den Staat! Sowohl diejenigen, die ihre Steuerschulden und sonstige Abgaben nicht bezahlen, als auch , und insbesondere jene, die die Steuern sammeln und verwalten, sprich in die eigene Tasche abzweigen.

    Die (End-) Zeche sollen die Europäer mit bezahlen.

    G)

    Korrupte Politiker und Eliten erwürgen – faktisch, medial und psychisch – mit Absicht, Methode und Strategie trocknen sie finanziell das Prekariat des Landes aus, damit sie der Welt zeigen, wie inhuman die unsolidarische Sparpolitik sei, flankiert von Maßnahmen und Entscheidungen von Richtern und Staatsanwälten, die ein eigentypisches, grenzenloses Kolosseum im ganzen Land eingerichtet haben, in dessen Inneren, in dessen Arena die Armen und die Schwachen als Gladiatoren, die ums Überleben kämpfen, benutzt werden. Die Oligarchie vergnügt sich zu Tode „mit Frauen und Ouzo-Schnaps“.

    <>

    Sukzessive, über eine (und mehr) Billion Euro in den letzten 15 Jahren, haben schmutzige korrupte Hände (aus rotierenden Krediten für Kreditablösungen) Staatsanleihen, Rettungspakete und sonstige Staatskredite – EZB-Liquidität, letztere sogar möglicherweise unter Verletzung der EZB-Statute, in der Form von Untreue-Delikten – verwaltet.

    Diese Leute schänden, besudeln die europäische Kultur, die europäische Zivilisation. Seit Palamedes vergewaltigen sie die Wahrheit und die Unschuld. An der Kampffront mitunter aktivste Richter und Staatsanwälte. Selbst bei der viel gelobten „Flüchtlingen-Aufnahme“ haben sie in Wahrheit massive offizielle Einschleuse-Arbeit geleistet. Einschleuse von illegalen Einwanderern – bei Völkerwanderung unter Missbrauch der Asylnormen – in die Sozialsysteme Nordeuropas. Mit System und „Dolus“, böser Absicht.

    Es handelt sich um puren Kannibalismus, den sie auf die Schwachen und Armen der Gesellschaft auslassen und vergnügt und opportun ausleben, vieles finanziert mit (Steuer-) Geldern, meistens

    ohne Reflexion und Kontrolle, oft mit Absicht von bzw. über die Brüsseler, teilweise auch korrupte Machtstrukturen. Bedeckt mit dem Hypokrisie-Schleier des Humanitätskanons und sonstigen Floskeln des solidarischen Wertekanons.

    Aus diesen Gründen werden sowohl der Raub der Steuergelder und das Elend des Prekariats weiter wachsen und lange währen. Denn der Reigen der Korruptionsorgien umspannt gesamt Europa. Demokratie verträgt keine individuelle (Staats-) Macht (-ausübung) ohne Ende, ohne Verfallsdatum – „zum Verzehr geeignet“, weil sie sonst zum Kannibalismus ausartet. Wie etwa jener der griechischen Richter und Staatsanwälte.

    Es sei hier noch ein Mal wiederholt: jeder Eurocent in Griechenland (treffender heute „Kriechenland“) landet und stärkt z. Zt. Räuber – und wie sie der eigene ehemalige Ministerpräsident nannte: „Zuhälter, die das Land regieren“. Während dessen wird die Rückzahlung dieses Eurocents von den Putzfrauen und Kellnern der Touristenhotels erwartet bzw. zur Last gelegt. Wir erinnern uns also: der ehemalige Ministerpräsident Karamanlis (der die Staatsschulden innerhalb von 5 Jahren von 187 Milliarden Euro auf 299 Milliarden gesteigert hatte, ein Haushaltsdefizit von 15,9 %, also über 30 Milliarden Euro schaffte, weil er etwa Beamten, insbesondere Richtern und Universitätsprofessoren die Gehälter innerhalb von 4 Jahren zwischen 300 % und 500 % erhöht hat, damit sie heute Gerichtstermine zur Hauptverhandlung für das Jahr 2032 bestimmen), dieser Ministerpräsident also sagte kurz nach seiner Wahl „das Land wird von Zuhältern regiert“. Sein Großvater 30 Jahre zuvor bezeichnete das Land „eine unendliche Irrenanstalt“ – ich vermute, er stand als Staatspräsident vor dem Spiegel und betrachtete sich und das Land dessen Regent er war.

    Die Entdeckung und öffentliche Verkündigung über die „Zuhälter-Regentschaft“ hat aber nicht die kritischen Bürger aufgeweckt sondern bewirkte einen Befreiungsschlag, es war das Alibi für jede nachfolgende skrupellose, ungehemmte schamlosere zukünftige Zuhälterei, etwa nach dem Motto <>. Es zeigt auch allen, wo es eigentlich im Lande lang geht und wen man zu gehorchen hatte und wen man fürchten musste.

    Spätestens seit dem, seit dieser Verkündigung, wird das Land von korrupten Politikerzuhältern regiert, von korrupten Richterzuhältern „gerichtet“ und abgeurteilt, von korrupten Beamtenzuhältern verwaltet, von Professorenzuhältern gebildet, von korrupten Journalistenzuhältern informiert und von korrupten Unternehmerzuhältern bewirtschaftet. Alle diese zusammen haben durch massive Kreditbetrügereien, Statistikbetrug, Wirtschaftsbetrug und Justizbetrügereien – bei Affentheaterprozessen – den Euro ausgehöhlt, das Volk missbraucht und das Land verwüstet, die europäische Kultur und Zivilisation besudelt und geschändet.

    Für Christentum-Gläubige unter Ihnen: Wo stünde eigentlich dieses ganze Gesindel, wenn Jesus Christus, Sohn Gottes, nicht bescheiden und demütig auf einem Esel nach Jerusalem gekommen wäre, sondern protzig und mächtig mit Wächtern und einer gepanzerten Limousine, Herr über den roten Knopf des nuklearen Waffenarsenals?

    Das einzige, was dieses Land und insbesondere seiner Gerichtsbarkeit (Justiz) von „Die Insel der Pinguine“ des Anatole France unterscheidet, ist, dass wir hier eine „Insel des Affentheaters“ vorfinden.

    Daraus erklärt sich der international viertletzte Platz bei der Wirkung und Einhaltung von Verträgen, der 102te Rang von 140 bei der Bekämpfung der Korruption lt. Transparency International und somit,

    weshalb das griechische Volk die Hälfte seiner Misere und seines Elends seinen Richtern verdankt, die (Richter und Staatsanwälte) aber ihre Positionen und ihre Macht beibehalten können, weil ihnen die Gauner und Verbrecher des Landes ihren gesamten schmutzigen Reichtum und Macht verdanken.

    Dass aus faulem Obst nicht Marmelade sondern Kloake gemacht wird, ist das eine. Dass man diese Kloake auch unter demokratie- und gerechtigkeits-posaunenden Fanfaren verzehren muss, unter Anwendung von Staatsgewalt, das ist irgendwann auch dem Prekariat zu viel.

    Fazit: Das Risiko für Korruption muss gesteigert werden, etwa mit der Erstreckung der zivilrechtlichen Haftung auf 3, besser vier Generationen und ihre Aburteilung verobjektiviert, etwa mit Richtern, die von Politikern und Beamten nicht manipuliert werden können – beispielsweise Europäisches Anti-Korruptionsgericht.

    gez.
    RA – Prof. Dr. jur. Yannis Chatzisavvas

    P.S.: Schuldenschnitt
    auf den so mancher Verantwortliche (etwa Christine Lagarde), freilich mit fremdem Geld, pocht, nur dann wenn sie gewährleisten, dass es dem Volk, den Menschen zugutekommt und nicht wieder denselben Gaunern: lt. Zeitung IMERISA schulden dem Finanzamt 7.800 Bürger 74 Milliarden – hinterzogene – Steuern (Imerisa v. 4/4/2017)

    Einschätzung:
    <>.
    Europa wird langfristig ökonomisch und strategisch die zweite, gar dritte Geschwindigkeit mehr benötigen als die erste. Eine Geschwindigkeit – etwa der (ALLER) Balkanländer, Türkei und Ural-Republiken „unterbringen“, um sie nicht zu verlieren und nicht zu Feinden zu machen und Russland nicht provozieren. Türkei ewig zu isolieren: weder klug noch fair!

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